Reichen 132 Euro zum Leben?
Meine Gedanken über die Studie von zwei Wissenschaftlern, die 132 Euro Hartz4 ausreichend zum Leben finden. (Wohnkosten und Strom werden extra bezahlt.)
Heute morgen habe ich 2 mal 20 Milligramm meines Antidepressivas geschluckt, was auf meine Depressionen noch keine Auswirkungen hatte.
Dann hatte ich meine Mutter besucht, mit ihr gefrühstückt, über soziale Themen wie Hartz4 diskutiert. Sie meinte, dass ich ja nicht zuwenig Geld haben würde, da sie mich ja unterstützen würde und ich bisher jede Massnahme bekommen habe, um die ich mich bemüht habe.
Da musste ich ihr Recht geben.
Mein Aufregerthema war ja, dass zwei Wirtschaftsforscher 132 Euro ausreichend zum leben für einen Hartz4 Empfänger finden. Heute sind es 351 Euro.
Sie gehen davon aus, dass 2 Euro für Kommunikation ausreichen würden, der heutige Regelsatz liegt bei 30 Euro. Gebrauchtgegenstände werden heute mit 28 Euro vergütet, aber sie wollen es auf magere 7 Euro runterrechnen. Für Freizeit, Kultur und Unterhaltung soll man gar nur einen Euro im Monat ausgeben, was heute noch mit 39 Euro vergütet wird. Von einem Euro kann man sich gerade einen Cappucino bei McDoof leisten, jede Kinokarte kostet mindestens das 7 fache. Die Wissenschaftler wollen auch das Geld für Lebensmittel auf 68 Euro runterkriegen und gehen davon aus, dass die Person nur 170 groß ist und 70 Kilo wiegt und sie keine Süchte wie Alkohol oder Tabak hat oder in meinem Fall Internet.
Ich bin aber 181 groß und wiege gute 101 kg. Vielleicht kommt der eine oder andere auf die Idee mit soviel auf den Rippen geht es dem ja nicht schlecht und ich muss sagen, noch geht es mir auch nicht mies, aber die Betonung liegt auf "noch."
Der heutige Regelsatz liegt bei 351 Euro, was bei den gestiegenen Lebensmittelpreisen mehr als knapp ist.
Von 2 Euro Essen pro Tag müsste ich mir jeden Tag eine Billig-Spaghettitüte bei Plus für 75 Cent kaufen, könnte gerade mal 2-3 Scheiben Brot Essen plus 2-3 Scheiben Schinken. Dann dürfte ich kaum Obst kaufen und schon gar keine teure Milch, obwohl sie wichtig für gesunde Zähne und Knochen ist, wegen dem Calcium. So eine minderwertige Ernährung würde auf Dauer zu Mangelerscheinungen führen. Sicher man könnte auch stattdessen 2 Schipstüten für 59 Cent von Kaufpark kaufen und so den gröbsten Hungerdruck ausweichen.
Oder man könnte zur Tafel laufen, um abgelaufene Lebensmittel zu essen.
Kleidung und Schuhe soll man im Monat schon für 17 Euro kriegen, was die Hälfte des heutigen Regelsatzes ausmacht. Ja, ich hatte schon Billigschuhe für 7 Euro getragen, aber meine Füße taten mir anschliessend weh.
Durch schlechte Füße müsste ich irgendwann ortopädische Schuhe tragen, da ich durch das Einsparen von Hartz4 Leistungen krank geworden wäre.
Komischerweise dürfte ich für Körperpflege ein Euro mehr ausgeben und könnte laut den Wissenschaftlern 14 Euro verjubeln. Auch Verkehr würde sie um 3 Euro höher berechnen, genau 23 Euro.
Maximal sollten Hartz4 Empänger nur 278 Euro bekommen.
Ich würde mir mal wünschen, dass so hochbezahlte Wissenschaftler selbst einige Monate ihre Rezepte ausprobieren würden, da sie am Leben vorbeigehen.
So ein Minimalleben wie sie vorschlagen würden den Menschen den Spass am Leben verderben, vielleicht wollen die Wissenschaftler auch sowas erreichen. Die einen würden jeden minderbezahlen Job annehmen und die anderen würden sich vor Kummer und Sorgen den Strick nehmen und würden aus der Hartz4 Statistik herausfallen. Sowas würde man dann zynischerweise "sozialverträgliches Ableben" nennen. Dann wäre Deutschland wirklich im Turbokapitalismuszeitalter angekommen. Kein sozialschwacher Mensch wie ich, würde dann noch ein Leben führen, der etwas mit Würde zu tun hat.
Viele junge Leute würden kriminell werden und die Sicherheitszäune der Reichen und Schönen würden in die Höhe wachsen.
Wollen die Wissenschaftler so ein Deutschland bewirken?
Ich bin froh, dass ich in einem einigermaßen solidarischen Land lebe, wo die Starken Schultern auch für die Schwachen tragen.
Diskussion über die Linkspartei und wie meine Depris verschwanden
Beim Frühstück diskutierten wir auch, ob ich die Linkspartei unterstützen sollte. Sie meinte, dass sie die Partei zu utopisch und komministisch fände und sie keine klare Lösungen für die Probleme der Menschen hat. Sie meinte, wenn die an der Macht wären, dann würde die Wirtschaft ins Ausland abhauen.
Für mich ist die Linke wichtig, weil sie den Sozialabbau gestoppt hat.
Ich meinte, dass die Grünen früher auch als Utopisten und Träumer verschrien waren, aber schaffen nicht gerade Träumer und Utopisten eine bessere Welt?
Heute reden selbst die USA über Umweltthemen und die Erhaltung der Schöpfung.
Meine Mutter zeigte sich weiter skeptisch und meinte, dass ich auch utopische Ideen hätte, wenn ich davon rede, dass ich Masseur werden will, obwohl ich nicht die Fähigkeiten dazu habe.
Sie wurde etwas ungeduldiger, aber blieb noch recht ruhig.
Später räumte ich noch ihre Wohnung auf und ging um 13 Uhr nach Hause und schluckte die dritte Pille, um meine Depressionen loszuwerden. Zum Glück ging es mir nach ein paar Minuten besser und ich bin jetzt wieder deprifrei.
Heute abend treffe ich mich mit Judit aus dem Internet. Sie arbeitet in einem Brillengeschäft.
Mal sehen wie der Abend mit ihr wird. Sie fragte mich auch per SMS, ob ich auch wirklich komme und ich antwortete "Klaro".
Links zu der 132 Euro-Diskussion:
http://welt.de/welt_print/article2403564/132-Euro-muessen-zum-Leben-reichen.html
http://heise.de/tp/r4/artikel/28/28663/1.html
Kontakt: deprifrei@web.de
By Roman
Heute morgen habe ich 2 mal 20 Milligramm meines Antidepressivas geschluckt, was auf meine Depressionen noch keine Auswirkungen hatte.
Dann hatte ich meine Mutter besucht, mit ihr gefrühstückt, über soziale Themen wie Hartz4 diskutiert. Sie meinte, dass ich ja nicht zuwenig Geld haben würde, da sie mich ja unterstützen würde und ich bisher jede Massnahme bekommen habe, um die ich mich bemüht habe.
Da musste ich ihr Recht geben.
Mein Aufregerthema war ja, dass zwei Wirtschaftsforscher 132 Euro ausreichend zum leben für einen Hartz4 Empfänger finden. Heute sind es 351 Euro.
Sie gehen davon aus, dass 2 Euro für Kommunikation ausreichen würden, der heutige Regelsatz liegt bei 30 Euro. Gebrauchtgegenstände werden heute mit 28 Euro vergütet, aber sie wollen es auf magere 7 Euro runterrechnen. Für Freizeit, Kultur und Unterhaltung soll man gar nur einen Euro im Monat ausgeben, was heute noch mit 39 Euro vergütet wird. Von einem Euro kann man sich gerade einen Cappucino bei McDoof leisten, jede Kinokarte kostet mindestens das 7 fache. Die Wissenschaftler wollen auch das Geld für Lebensmittel auf 68 Euro runterkriegen und gehen davon aus, dass die Person nur 170 groß ist und 70 Kilo wiegt und sie keine Süchte wie Alkohol oder Tabak hat oder in meinem Fall Internet.
Ich bin aber 181 groß und wiege gute 101 kg. Vielleicht kommt der eine oder andere auf die Idee mit soviel auf den Rippen geht es dem ja nicht schlecht und ich muss sagen, noch geht es mir auch nicht mies, aber die Betonung liegt auf "noch."
Der heutige Regelsatz liegt bei 351 Euro, was bei den gestiegenen Lebensmittelpreisen mehr als knapp ist.
Von 2 Euro Essen pro Tag müsste ich mir jeden Tag eine Billig-Spaghettitüte bei Plus für 75 Cent kaufen, könnte gerade mal 2-3 Scheiben Brot Essen plus 2-3 Scheiben Schinken. Dann dürfte ich kaum Obst kaufen und schon gar keine teure Milch, obwohl sie wichtig für gesunde Zähne und Knochen ist, wegen dem Calcium. So eine minderwertige Ernährung würde auf Dauer zu Mangelerscheinungen führen. Sicher man könnte auch stattdessen 2 Schipstüten für 59 Cent von Kaufpark kaufen und so den gröbsten Hungerdruck ausweichen.
Oder man könnte zur Tafel laufen, um abgelaufene Lebensmittel zu essen.
Kleidung und Schuhe soll man im Monat schon für 17 Euro kriegen, was die Hälfte des heutigen Regelsatzes ausmacht. Ja, ich hatte schon Billigschuhe für 7 Euro getragen, aber meine Füße taten mir anschliessend weh.
Durch schlechte Füße müsste ich irgendwann ortopädische Schuhe tragen, da ich durch das Einsparen von Hartz4 Leistungen krank geworden wäre.
Komischerweise dürfte ich für Körperpflege ein Euro mehr ausgeben und könnte laut den Wissenschaftlern 14 Euro verjubeln. Auch Verkehr würde sie um 3 Euro höher berechnen, genau 23 Euro.
Maximal sollten Hartz4 Empänger nur 278 Euro bekommen.
Ich würde mir mal wünschen, dass so hochbezahlte Wissenschaftler selbst einige Monate ihre Rezepte ausprobieren würden, da sie am Leben vorbeigehen.
So ein Minimalleben wie sie vorschlagen würden den Menschen den Spass am Leben verderben, vielleicht wollen die Wissenschaftler auch sowas erreichen. Die einen würden jeden minderbezahlen Job annehmen und die anderen würden sich vor Kummer und Sorgen den Strick nehmen und würden aus der Hartz4 Statistik herausfallen. Sowas würde man dann zynischerweise "sozialverträgliches Ableben" nennen. Dann wäre Deutschland wirklich im Turbokapitalismuszeitalter angekommen. Kein sozialschwacher Mensch wie ich, würde dann noch ein Leben führen, der etwas mit Würde zu tun hat.
Viele junge Leute würden kriminell werden und die Sicherheitszäune der Reichen und Schönen würden in die Höhe wachsen.
Wollen die Wissenschaftler so ein Deutschland bewirken?
Ich bin froh, dass ich in einem einigermaßen solidarischen Land lebe, wo die Starken Schultern auch für die Schwachen tragen.
Diskussion über die Linkspartei und wie meine Depris verschwanden
Beim Frühstück diskutierten wir auch, ob ich die Linkspartei unterstützen sollte. Sie meinte, dass sie die Partei zu utopisch und komministisch fände und sie keine klare Lösungen für die Probleme der Menschen hat. Sie meinte, wenn die an der Macht wären, dann würde die Wirtschaft ins Ausland abhauen.
Für mich ist die Linke wichtig, weil sie den Sozialabbau gestoppt hat.
Ich meinte, dass die Grünen früher auch als Utopisten und Träumer verschrien waren, aber schaffen nicht gerade Träumer und Utopisten eine bessere Welt?
Heute reden selbst die USA über Umweltthemen und die Erhaltung der Schöpfung.
Meine Mutter zeigte sich weiter skeptisch und meinte, dass ich auch utopische Ideen hätte, wenn ich davon rede, dass ich Masseur werden will, obwohl ich nicht die Fähigkeiten dazu habe.
Sie wurde etwas ungeduldiger, aber blieb noch recht ruhig.
Später räumte ich noch ihre Wohnung auf und ging um 13 Uhr nach Hause und schluckte die dritte Pille, um meine Depressionen loszuwerden. Zum Glück ging es mir nach ein paar Minuten besser und ich bin jetzt wieder deprifrei.
Heute abend treffe ich mich mit Judit aus dem Internet. Sie arbeitet in einem Brillengeschäft.
Mal sehen wie der Abend mit ihr wird. Sie fragte mich auch per SMS, ob ich auch wirklich komme und ich antwortete "Klaro".
Links zu der 132 Euro-Diskussion:
http://welt.de/welt_print/article2403564/132-Euro-muessen-zum-Leben-reichen.html
http://heise.de/tp/r4/artikel/28/28663/1.html
Kontakt: deprifrei@web.de
By Roman
deprifrei-leben - 8. Sep, 14:55
deprifrei-leben - 8. Sep, 16:22
Ich jammere ja nicht rum, ich halte auch nichts von Jammern.
Geld ist in dieser Gesellschaft genug vorhanden, nur wird es oft für Blödsinn wie unsinnige Massnahmen für Abeitslosengeld 2 Empfänger ausgegeben.
Ich finde allerdings, dass man Berufsförderungswerke ausbauen sollte, statt sie klein zu sparen, damit Menschen mit Problemen wie ich eine Ausbildung machen können. Mittlerweile hat die Regierung ja das Wort Bildung entdeckt, dann müssen auch Taten folgen!
Es gibt genug Menschen die eine Chance bekommen wollen und sie nicht bekommen, weil der Sozialstaat bei ihnen spart.
Geld ist in dieser Gesellschaft genug vorhanden, nur wird es oft für Blödsinn wie unsinnige Massnahmen für Abeitslosengeld 2 Empfänger ausgegeben.
Ich finde allerdings, dass man Berufsförderungswerke ausbauen sollte, statt sie klein zu sparen, damit Menschen mit Problemen wie ich eine Ausbildung machen können. Mittlerweile hat die Regierung ja das Wort Bildung entdeckt, dann müssen auch Taten folgen!
Es gibt genug Menschen die eine Chance bekommen wollen und sie nicht bekommen, weil der Sozialstaat bei ihnen spart.
dus - 8. Sep, 16:41
der staat spart am meisten an mir. mittelklasse.
arsch aufreissen und nix bleibt übrig.
arsch aufreissen und nix bleibt übrig.
deprifrei-leben - 8. Sep, 16:49
Ja davon kann meine Mutter auch ein Lied singen wie ihr erarbeitetes Geld immer weniger wert ist.
Es gibt eine Studie die besagt, dass die niedrigen bis mittleren Einkommen an Einkaufskraft zwischen 1995 und 2008 verloren haben, aber die oberen Einkommen 3,5 Prozent gewonnen haben.
Auch wurden Reiche entlastet, indem man auf die Vermögenssteuer verzichtet hat.
Da kannste sehen, wo das Geld geblieben ist.
Es gibt eine Studie die besagt, dass die niedrigen bis mittleren Einkommen an Einkaufskraft zwischen 1995 und 2008 verloren haben, aber die oberen Einkommen 3,5 Prozent gewonnen haben.
Auch wurden Reiche entlastet, indem man auf die Vermögenssteuer verzichtet hat.
Da kannste sehen, wo das Geld geblieben ist.
dus - 8. Sep, 17:36
weisst mich langweilts halt.
wenn ich mein geld selbst anlegen würde wäre ich selber verantwortlich.
aber so, ich zahl alles mit und mir bleibt nicht genug. das frustriert.
ich bin selbst angeschlagen, gehe in therapie VOR der arbeit.
mich langweilts einfach, jeder kann doch ein bissl was machen, grad mit depressionen ist ein geregelter ablauf und eine kleine verantwortung gut. und stabilisierend. wenn du wenigstens statt nur rumzujammern irgendwas soziales tun würdest, ne alte oma im krankenhaus besuchen oder was weiss ich, dann würd ich ja schon mein maul halten. ich hab nämlich keine zeit ne alte oma zu besuchen, weil ich nicht mal schaffe meine eigene oma zu besuchen, weil ich 3 jobs mache.....
wenn ich mein geld selbst anlegen würde wäre ich selber verantwortlich.
aber so, ich zahl alles mit und mir bleibt nicht genug. das frustriert.
ich bin selbst angeschlagen, gehe in therapie VOR der arbeit.
mich langweilts einfach, jeder kann doch ein bissl was machen, grad mit depressionen ist ein geregelter ablauf und eine kleine verantwortung gut. und stabilisierend. wenn du wenigstens statt nur rumzujammern irgendwas soziales tun würdest, ne alte oma im krankenhaus besuchen oder was weiss ich, dann würd ich ja schon mein maul halten. ich hab nämlich keine zeit ne alte oma zu besuchen, weil ich nicht mal schaffe meine eigene oma zu besuchen, weil ich 3 jobs mache.....
deprifrei-leben - 8. Sep, 19:58
Ich habe nicht mal die Kraft für die Oma. Schön für dich, dass du die Kraft für 3 Jobs hast, die habe ich im Moment nicht. Und soziale Jobs hat man mir auch abgeraten, wegen meiner psychischen Labilität. Ich hatte mal eine Ausbildung in der Altenpflege begonnen und kümmerte mich auch um Omas.
Und für meine Psyche habe ich mich um eine Tagesklinik bemüht, aber leider muss ich darauf warten.
Meine Verantwortung für mein Leben versuche ich in Angriff zu nehmen. Wenn du mein Blog verfolgt hättet, dann wüsstest du, dass ich in ein Ausbildungstrainingszentrum will und anschliessend eine Umschulung machen will, um später ordentlich Geld zu verdienen. Leider ist man in Deutschland ohne Ausbildung nicht viel. Das ist das Land der Scheinchen.
Und ich kann mich auch nur Schritt für Schritt stabilisieren und kann nicht plötzlich ganz viel wollen, weil mich das überfordern und krank machen würde.
Und für meine Psyche habe ich mich um eine Tagesklinik bemüht, aber leider muss ich darauf warten.
Meine Verantwortung für mein Leben versuche ich in Angriff zu nehmen. Wenn du mein Blog verfolgt hättet, dann wüsstest du, dass ich in ein Ausbildungstrainingszentrum will und anschliessend eine Umschulung machen will, um später ordentlich Geld zu verdienen. Leider ist man in Deutschland ohne Ausbildung nicht viel. Das ist das Land der Scheinchen.
Und ich kann mich auch nur Schritt für Schritt stabilisieren und kann nicht plötzlich ganz viel wollen, weil mich das überfordern und krank machen würde.
dus - 8. Sep, 20:15
alles deine sache.
du bist für mich ein kleiner junge, der die arme verschränkt und aufstampft "ich hab aber depressionen"....
und iCH WILL NIX ÄNDERN.
so kommst du mir vor.
dein hättest du, wüsstest du vorwurf, den überlese ich mal.
dich kann nichts krank machen, weil du schon krank bist.
vielleicht solltest du das einfach mal akzeptieren und dann möglichkeiten in DEINEM rahmen suchen.
mich fragt keiner ob ich die kraft für 3 jobs habe. ich mache das, weil ich ziele habe und dafür arbeite ich und warte nicht bis mir jemand das geld in einem umschlag übergibt und dazu noch eine 100er packung tabletten. ich arbeite um mir mein leben selbst zu finanzieren. und darauf bin ich verdammt stolz.
deine depressionen hast du meiner erachtens, weil du sie brauchst. ihr seid die besten freunde. ihr nährt einander. und du hast für alles eine ausrede. prost!
na jeder macht halt so wie er macht, ne...
nix für ungut.
du bist für mich ein kleiner junge, der die arme verschränkt und aufstampft "ich hab aber depressionen"....
und iCH WILL NIX ÄNDERN.
so kommst du mir vor.
dein hättest du, wüsstest du vorwurf, den überlese ich mal.
dich kann nichts krank machen, weil du schon krank bist.
vielleicht solltest du das einfach mal akzeptieren und dann möglichkeiten in DEINEM rahmen suchen.
mich fragt keiner ob ich die kraft für 3 jobs habe. ich mache das, weil ich ziele habe und dafür arbeite ich und warte nicht bis mir jemand das geld in einem umschlag übergibt und dazu noch eine 100er packung tabletten. ich arbeite um mir mein leben selbst zu finanzieren. und darauf bin ich verdammt stolz.
deine depressionen hast du meiner erachtens, weil du sie brauchst. ihr seid die besten freunde. ihr nährt einander. und du hast für alles eine ausrede. prost!
na jeder macht halt so wie er macht, ne...
nix für ungut.
deprifrei-leben - 8. Sep, 20:45
Ich finde deinen Vorwurf, dass ich und meine Depressionen gute Freunde sind für absurd. Depressionen rauben jegliche Lebensfreude. Wer will schon sowas freiwillig haben? Ich frage mich, ob jemand der mir sowas vorwürft jemals richtige Depressionen hatte.
Natürlich stelle ich mir selbst oft ein Beinchen, indem ich mein Verhalten nicht genügend ändere, um meine Depressionen zu verändern. Aber ich bin schon seit Jahren in diesem Teufelskreis der Selbstwertlosigkeit gefangen. Ich kenne es fast schon nicht anders, es ist wie eine schlechte Gewohnheit.
Ich frage mich, was die Depression mir bieten soll, außer Leid und Unglück. Ich habe gar keine Vorteile. Toller Freund!
Ich finde es super, dass du trotz deiner Probleme dein eigenes Geld verdienst. Leider ist nicht jeder Mensch aus so einem Holz geschnitzt wie du, meines ist eben morscher.
Jeder Mensch ist anders und verarbeitet Probleme anders.
Manche Holocaust-Überlebende haben großartiges aufgebaut wie Ignatz Bubis, der frühere Präsident des Zentralrates der Juden, viele andere haben aber auch Selbstmord begangen.
Genauso gibt es auch viele Selbstmörder unter Depressiven.
Sind die Schuld an ihrem Selbstmord und an ihrer Krankheit?
Nein!
Denn bei anderen Krankheiten stellt auch keiner die Schuldfrage, sondern es gibt Anerkennung. Nur den Depressiven wird diese Anerkennung missbilligt und das ist die wirkliche Tragödie!
Nicht mal die Anerkennung durch andere kann als Vorteil der Krankheit angesehen werden.
Es gibt keine Vorteile!
Natürlich stelle ich mir selbst oft ein Beinchen, indem ich mein Verhalten nicht genügend ändere, um meine Depressionen zu verändern. Aber ich bin schon seit Jahren in diesem Teufelskreis der Selbstwertlosigkeit gefangen. Ich kenne es fast schon nicht anders, es ist wie eine schlechte Gewohnheit.
Ich frage mich, was die Depression mir bieten soll, außer Leid und Unglück. Ich habe gar keine Vorteile. Toller Freund!
Ich finde es super, dass du trotz deiner Probleme dein eigenes Geld verdienst. Leider ist nicht jeder Mensch aus so einem Holz geschnitzt wie du, meines ist eben morscher.
Jeder Mensch ist anders und verarbeitet Probleme anders.
Manche Holocaust-Überlebende haben großartiges aufgebaut wie Ignatz Bubis, der frühere Präsident des Zentralrates der Juden, viele andere haben aber auch Selbstmord begangen.
Genauso gibt es auch viele Selbstmörder unter Depressiven.
Sind die Schuld an ihrem Selbstmord und an ihrer Krankheit?
Nein!
Denn bei anderen Krankheiten stellt auch keiner die Schuldfrage, sondern es gibt Anerkennung. Nur den Depressiven wird diese Anerkennung missbilligt und das ist die wirkliche Tragödie!
Nicht mal die Anerkennung durch andere kann als Vorteil der Krankheit angesehen werden.
Es gibt keine Vorteile!
dus - 8. Sep, 20:58
schlafen wir eine nacht drüber, dann können wir ja weiterdiskutieren.
was was man nicht will oder braucht - tut man nicht.
so ist der mensch.
also wozu brauchst du die depressionen?
du bist ein kluges kerlchen, du gehst in therapie, du nimmst die medikamente, UM EINEN KLAREN EMOTIONSHAUSHALT zu haben, die kraft zu sammeln, dich zu wandeln.
was was man nicht will oder braucht - tut man nicht.
so ist der mensch.
also wozu brauchst du die depressionen?
du bist ein kluges kerlchen, du gehst in therapie, du nimmst die medikamente, UM EINEN KLAREN EMOTIONSHAUSHALT zu haben, die kraft zu sammeln, dich zu wandeln.
deprifrei-leben - 8. Sep, 21:04
Ok, ich schlafe gerne über die Diskussion.
Zum Glück bin ich kein dummes Kerlchen, dass ist mir sogar noch klar, wenn ich depressiv bin. ;-)
Die Depressionen brauche ich nicht, wenn jemand erkältet ist, fragt auch keiner, warum er sich gerade mit diesem Virus angesteckt hat. Genauso ist es auch mit der Depression.
Zum Glück bin ich kein dummes Kerlchen, dass ist mir sogar noch klar, wenn ich depressiv bin. ;-)
Die Depressionen brauche ich nicht, wenn jemand erkältet ist, fragt auch keiner, warum er sich gerade mit diesem Virus angesteckt hat. Genauso ist es auch mit der Depression.
momoseven - 9. Sep, 00:35
Ich würde da gern auch was aus meiner Sicht dazusagen.
Ich habe seit Kindheit Depressionen, und psychosomatische Störungen, die bis zu meinem 35. Lebensjahr weitgehend unbemerkt und unbehandelt blieben. Meine Biographie ist von Unterbrechungen durch Krankheit oder anderen Problemen so durchsetzt, daß sich mein Lebenslauf wie eine ewige Aneinanderreihung beruflichen Versagens liest, obwohl ich viele abgefahrene,gute Sachen gemacht habe in meinem Leben. Wenn ich gearbeitet habe, war ich gut, habe gern gearbeitet und war glücklich und stolz, daß ich mich selber tragen kann. Dennoch habe ich es mein ganzes bisheriges Leben nicht geschafft, Geld anzuhäufen, noch mich wirklich selber zu tragen, ich bin immer wieder aus dem Arbeitleben rausgefallen,und ich leide sehr darunter, in dieser Gesellschaft ist man dann arbeitsscheu, faul und Schmarotzer, und das ist schwer zu ertragen,ABER durch die vielen Jahre, in denen ich nun schon über diese Thema grüble, eine Lösung suche, weiss ich einfach auch daß man Depressionen nicht gern hat, und nicht, ich betone, nicht glücklich ist.
Ich für meinen Teil freue mich für den jungen Roman, daß er schon früher in seinem Leben Hilfe erhält, als ich es bekam und sich bewusst mit dieser fiesen Krankheit auseinandersetzen kann, ich war lange Jahre ganz allein damit.
Gute Nacht!
Ich habe seit Kindheit Depressionen, und psychosomatische Störungen, die bis zu meinem 35. Lebensjahr weitgehend unbemerkt und unbehandelt blieben. Meine Biographie ist von Unterbrechungen durch Krankheit oder anderen Problemen so durchsetzt, daß sich mein Lebenslauf wie eine ewige Aneinanderreihung beruflichen Versagens liest, obwohl ich viele abgefahrene,gute Sachen gemacht habe in meinem Leben. Wenn ich gearbeitet habe, war ich gut, habe gern gearbeitet und war glücklich und stolz, daß ich mich selber tragen kann. Dennoch habe ich es mein ganzes bisheriges Leben nicht geschafft, Geld anzuhäufen, noch mich wirklich selber zu tragen, ich bin immer wieder aus dem Arbeitleben rausgefallen,und ich leide sehr darunter, in dieser Gesellschaft ist man dann arbeitsscheu, faul und Schmarotzer, und das ist schwer zu ertragen,ABER durch die vielen Jahre, in denen ich nun schon über diese Thema grüble, eine Lösung suche, weiss ich einfach auch daß man Depressionen nicht gern hat, und nicht, ich betone, nicht glücklich ist.
Ich für meinen Teil freue mich für den jungen Roman, daß er schon früher in seinem Leben Hilfe erhält, als ich es bekam und sich bewusst mit dieser fiesen Krankheit auseinandersetzen kann, ich war lange Jahre ganz allein damit.
Gute Nacht!
dus - 9. Sep, 09:10
wenn jemand eine erkältung hat erlaube ich mir zu fragen: wovon hast du denn momentan die nase voll.
ich glaube an eine art trinität.
körper, seele, geist.
wir haben alle probleme und konflikte.
der eine niest ständig, der andre bekommt psychische konsequenzen zu spüren. wir sind auch unterschiedlich und in unterschiedlichen belangen empfindlich. wir empfinden nunmal. ob wir das wollen oder nicht.
ich will weder sagen, dass 132 euro genug sind im monat, noch dass du deine depressionen liebst.. ich diskutiere nur ein bisschen.
das leben ist nunmal nicht schwarzweiss. dies zu begreifen und die toleranz für die grauzonen zu entwickeln, fällt mir schwer und ich übe weiter... :-)
ich glaube an eine art trinität.
körper, seele, geist.
wir haben alle probleme und konflikte.
der eine niest ständig, der andre bekommt psychische konsequenzen zu spüren. wir sind auch unterschiedlich und in unterschiedlichen belangen empfindlich. wir empfinden nunmal. ob wir das wollen oder nicht.
ich will weder sagen, dass 132 euro genug sind im monat, noch dass du deine depressionen liebst.. ich diskutiere nur ein bisschen.
das leben ist nunmal nicht schwarzweiss. dies zu begreifen und die toleranz für die grauzonen zu entwickeln, fällt mir schwer und ich übe weiter... :-)
dus - 9. Sep, 20:54
bist du mir bös, roman?
also wenn du magst, komm ich nicht mehr.
weil ich werde wohl immer mal wieder rummotzen
(das neue jammern! :))))) }
also wenn du magst, komm ich nicht mehr.
weil ich werde wohl immer mal wieder rummotzen
(das neue jammern! :))))) }
Mila (Gast) - 9. Sep, 10:50
Hallo !
habe deinen Blog verfolgt und ich kann zwar nicht verstehen, wie das ist Depris zu haben. Habe aber einen Freund der auch welche hat und habe das alles schon mal gehört. Ich kann nicht sagen, dass ich manchmal nicht drunter leide, wenn es ihm schlecht geht aber ich versuche geduldig zu sein. Nur kann ich manchmal nicht unterscheiden, ob er Schübe hat oder einfach diese Freundschaft nicht mehr möchte.....Ätzend ist das. Wünsche dir alles Gute !
habe deinen Blog verfolgt und ich kann zwar nicht verstehen, wie das ist Depris zu haben. Habe aber einen Freund der auch welche hat und habe das alles schon mal gehört. Ich kann nicht sagen, dass ich manchmal nicht drunter leide, wenn es ihm schlecht geht aber ich versuche geduldig zu sein. Nur kann ich manchmal nicht unterscheiden, ob er Schübe hat oder einfach diese Freundschaft nicht mehr möchte.....Ätzend ist das. Wünsche dir alles Gute !
deprifrei-leben - 9. Sep, 12:45
Depressive verhalten sich oft abweisend, sie ziehen sich zurück, wenn es ihnen schlecht geht. Nicht umsonst schrieb Andrew Solomon, dass die Depression das Zerrbild der Liebe ist. Diese Menschen sehnen sich nach Liebe und Bestätigung, aber sind unfähig sie zu geben oder anzunehmen.
Geduldig zu sein, ist eine wichtige Tugend und wenn du ihm zeigst, dass du auch da bist, wenn es ihm schlecht geht, dann wird er es auch wahrnehmen.
Geduldig zu sein, ist eine wichtige Tugend und wenn du ihm zeigst, dass du auch da bist, wenn es ihm schlecht geht, dann wird er es auch wahrnehmen.
Mila (Gast) - 9. Sep, 13:01
Hallo !
Danke für deine Antwort ! Ich habe (oder versuche) mich, durch lesen etc...über diese Krankheit zu informieren und geduldig zu bleiben, nur am schlimmsten ist für mich, dass er nicht mit mir redet. Deshalb denke ich oft, dass ich ihn durch mein ständiges anrufen und SMS schicken nerve und er eigentlich diese Freundschaft beenden will. Manchmal macht mich das echt traurig. :o(
Danke für deine Antwort ! Ich habe (oder versuche) mich, durch lesen etc...über diese Krankheit zu informieren und geduldig zu bleiben, nur am schlimmsten ist für mich, dass er nicht mit mir redet. Deshalb denke ich oft, dass ich ihn durch mein ständiges anrufen und SMS schicken nerve und er eigentlich diese Freundschaft beenden will. Manchmal macht mich das echt traurig. :o(
saoirse - 9. Sep, 13:18
hallo dus,
da ich dich hier und da viel länger lese als Romans blog, muss ich jetzt doch mal was dazu sagen: ich fasse es nicht! von dir hätte ich mehr als von jedem anderen erwartet, dass er kapiert hat, dass man einem depressiven menschen nicht sagen kann "jammer nicht, reiß dich mal zusammen" und ähnliche blöde sprüche. jeder, der mal eine handfeste klinische depri hatte, weiß, dass es tage gibt, wo einem schon das halten der zahnbürste oder das aufsetzen des kaffeewassers als nicht zu bewältigende schwierigkeit erscheint. und dass man nur wartet, bis die sonne untergeht und man sich endlich im kopfkissen verkriechen kann.
und beim hartz IV geht es, wie bei so vielen dingen, nicht um das haben, sondern um das sein. haben ist relativ, viele stinkreiche leute sind todunglücklich. aber was mein vor-vor-redner (momoseven) angesprochen hat - dass diese scheißgesellschaft uns suggeriert, wir seien nix wert ohne erwerbsarbeit, das ist die eigentliche ungeheuerlichkeit. es gibt so viele facetten der selbstverwirklichung, warum zum teufel sollte jeder den großteil seiner lebenszeit aufs geldverdienen verschwenden?? wenn jeder ein bisschen weniger arbeiten würde, wären auch genug jobs für alle da.
dir, Roman, weiterhin gute besserung, lass dich nicht ärgern, der liebe gott hat auch und gerade für dich einen plan.
da ich dich hier und da viel länger lese als Romans blog, muss ich jetzt doch mal was dazu sagen: ich fasse es nicht! von dir hätte ich mehr als von jedem anderen erwartet, dass er kapiert hat, dass man einem depressiven menschen nicht sagen kann "jammer nicht, reiß dich mal zusammen" und ähnliche blöde sprüche. jeder, der mal eine handfeste klinische depri hatte, weiß, dass es tage gibt, wo einem schon das halten der zahnbürste oder das aufsetzen des kaffeewassers als nicht zu bewältigende schwierigkeit erscheint. und dass man nur wartet, bis die sonne untergeht und man sich endlich im kopfkissen verkriechen kann.
und beim hartz IV geht es, wie bei so vielen dingen, nicht um das haben, sondern um das sein. haben ist relativ, viele stinkreiche leute sind todunglücklich. aber was mein vor-vor-redner (momoseven) angesprochen hat - dass diese scheißgesellschaft uns suggeriert, wir seien nix wert ohne erwerbsarbeit, das ist die eigentliche ungeheuerlichkeit. es gibt so viele facetten der selbstverwirklichung, warum zum teufel sollte jeder den großteil seiner lebenszeit aufs geldverdienen verschwenden?? wenn jeder ein bisschen weniger arbeiten würde, wären auch genug jobs für alle da.
dir, Roman, weiterhin gute besserung, lass dich nicht ärgern, der liebe gott hat auch und gerade für dich einen plan.
dus - 9. Sep, 14:54
wow. du regst dich ja ganzschön auf. na, vielleicht gehts dir jetzt ja besser....
ich habe auch so tage, wo mir die kleinsten kleinigkeiten schwierigkeiten bereiten. und was mache ich dann. ich ZWINGE mich. jawoll. und warum? weil ich weiss, dass es bewegung/rhytmus braucht um lebendig zu sein....das gilt für worte genauso wie für taten.
hier lese ich nur worte. rumgejammer.
dafür reicht die kraft ja. und zum internetchatten auch.
ich habs hier irgendwo schonmal gesagt, dass dieser blog hier einer der wenigen ist, wo ich mich aufrege und richtig innerlich in rage und wut gerate- und ich habe auch schon erwähnt, dass das eventuell damit zusammenhängt, dass ich mir gewissen schwächen nicht erlaube. es ist also kein geheimnis...
auch kein geheimnis ist, dass ich menschen kenne, denen gings scheisse und zwar so richtig... und die sind wieder aufgestanden. und wenn es sein musste immer und immer wieder...
hier liegt einer wie ein käfer auf dem rücken und strampelt etwas mit den beinen... und das seit jahren. davor habe ich keinen respekt und habe auch keine lust noch über das köpfchen zu streicheln und zu sagen, ja fein roman, jetzt warst du in der klinik und mei, jetzt kriegste deinen arsch wieder nicht hoch...
macht ja nix. lass dich gehen, alle anderen kümmern sich schon....
ich habe auch so tage, wo mir die kleinsten kleinigkeiten schwierigkeiten bereiten. und was mache ich dann. ich ZWINGE mich. jawoll. und warum? weil ich weiss, dass es bewegung/rhytmus braucht um lebendig zu sein....das gilt für worte genauso wie für taten.
hier lese ich nur worte. rumgejammer.
dafür reicht die kraft ja. und zum internetchatten auch.
ich habs hier irgendwo schonmal gesagt, dass dieser blog hier einer der wenigen ist, wo ich mich aufrege und richtig innerlich in rage und wut gerate- und ich habe auch schon erwähnt, dass das eventuell damit zusammenhängt, dass ich mir gewissen schwächen nicht erlaube. es ist also kein geheimnis...
auch kein geheimnis ist, dass ich menschen kenne, denen gings scheisse und zwar so richtig... und die sind wieder aufgestanden. und wenn es sein musste immer und immer wieder...
hier liegt einer wie ein käfer auf dem rücken und strampelt etwas mit den beinen... und das seit jahren. davor habe ich keinen respekt und habe auch keine lust noch über das köpfchen zu streicheln und zu sagen, ja fein roman, jetzt warst du in der klinik und mei, jetzt kriegste deinen arsch wieder nicht hoch...
macht ja nix. lass dich gehen, alle anderen kümmern sich schon....
momoseven - 9. Sep, 17:01
Entschuldige, Dus,
ich kenn Dich ja nicht, aber kann es sein, daß Du eigentlich selbst ganz arg Zuwendung bräuchtest, und Dir das aus irgendeinem Grund nicht gestattest, oder es einfach nicht bekommen kannst???
Du bist ja noch strenger mit Dir selbst, als ich es mit mir bin. Nur wenn man so streng mit sich ist, ist man auch so streng mit anderen, und so kommt das für mich gerade rüber.
Lieber Gruss, momoseven
Du bist ja noch strenger mit Dir selbst, als ich es mit mir bin. Nur wenn man so streng mit sich ist, ist man auch so streng mit anderen, und so kommt das für mich gerade rüber.
Lieber Gruss, momoseven
dusi (Gast) - 9. Sep, 17:18
steht doch alles oben.
#
:-)
#
:-)
saoirse - 10. Sep, 00:02
liebe dus,
nein, ich habe mich nicht aufgeregt, ganz im gegenteil. ich habe nur versucht, zu artikulieren, dass man mit diesem "reiß dich zusammen und geh arbeiten"-ton bei depressiven meist nur das gegenteil erreicht. ansonsten schätze ich deinen "zieh dich selbst an den haaren aus dem sumpf heraus"-ansatz schon sehr!!
ich habe gerade mit der gegenseite zu kämpfen, da ich einen manischen patienten betreue, und ich sag's euch, das ist tausendmal anstrengender.
eine geruhsame nacht allerseits.
nein, ich habe mich nicht aufgeregt, ganz im gegenteil. ich habe nur versucht, zu artikulieren, dass man mit diesem "reiß dich zusammen und geh arbeiten"-ton bei depressiven meist nur das gegenteil erreicht. ansonsten schätze ich deinen "zieh dich selbst an den haaren aus dem sumpf heraus"-ansatz schon sehr!!
ich habe gerade mit der gegenseite zu kämpfen, da ich einen manischen patienten betreue, und ich sag's euch, das ist tausendmal anstrengender.
eine geruhsame nacht allerseits.
Mila (Gast) - 9. Sep, 17:28
Hallo, ich nochmal.
Du, dass klingt jetzt etwas strange aber du würdest mir wirklich sehr helfen. Könnte ich dir als "Betroffenem" eventuell paar Fragen zu dem "Benehmen" meines Freundes stellen, damit du mir vielleicht etwas hilfst diese Krankheit besser zu verstehen? Wie gesagt, er will nicht mit mir drüber reden......:o(
Ich hoffe, ich bin nicht Unverschämt und bedanke mich im voraus.
Alles Gute, Mila.
Du, dass klingt jetzt etwas strange aber du würdest mir wirklich sehr helfen. Könnte ich dir als "Betroffenem" eventuell paar Fragen zu dem "Benehmen" meines Freundes stellen, damit du mir vielleicht etwas hilfst diese Krankheit besser zu verstehen? Wie gesagt, er will nicht mit mir drüber reden......:o(
Ich hoffe, ich bin nicht Unverschämt und bedanke mich im voraus.
Alles Gute, Mila.
deprifrei-leben - 9. Sep, 20:38
Mila, du bist nicht unverschämt.
Den meisten Männern fällt es schwer darüber zu reden, dass sie depressiv oder seelisch krank sind, weil Männer stark sein müssen. Trotz der ganzen Emanzipation und Softie-Mann-Welle ist dieses Bild in uns verankert.
Offiziell ist ja auch die Rate der Depressiven Frauen höher, als die der Männer. Allerdings denke ich, dass weniger Männer zum Arzt gehen, als Frauen, da sie sich ihre Probleme nicht zugeben. Das Bild ist verzerrt.
Wenn er auf deine SMS oder deine Anrufe nicht reagiert, dann kannst du ihn ja auch nicht zu seinen Glück zwingen.
Er muss auch bereit sein Hilfe anzunehmen.
Den meisten Männern fällt es schwer darüber zu reden, dass sie depressiv oder seelisch krank sind, weil Männer stark sein müssen. Trotz der ganzen Emanzipation und Softie-Mann-Welle ist dieses Bild in uns verankert.
Offiziell ist ja auch die Rate der Depressiven Frauen höher, als die der Männer. Allerdings denke ich, dass weniger Männer zum Arzt gehen, als Frauen, da sie sich ihre Probleme nicht zugeben. Das Bild ist verzerrt.
Wenn er auf deine SMS oder deine Anrufe nicht reagiert, dann kannst du ihn ja auch nicht zu seinen Glück zwingen.
Er muss auch bereit sein Hilfe anzunehmen.
Mila (Gast) - 10. Sep, 08:45
Hallo ! Danke für die Antwort. Weißt du, am meisten macht es mich traurig, dass er mich so "alleine" lässt mit diesem Thema. Oft denke ich dann, ich bin ihm sowas von scheißegal und muss mir dann immer wieder sagen, dass es nicht an mir liegt, dass er gerade so ist. Das ist unheimlich schwer.
Alles was er mir sagt ist, dass er gerade wieder seinen Tiefpunkt hat, aber nicht drüber reden will. Dann reagiert er auch oft agressiv (nur mit Worten) und dann zieht er sich zurück.
Ich weiß einfach nicht mehr, ob er will "das ich bleibe", oder ob ich den Kontakt abbrechen soll, was ich eingentlich nicht will. Aber alleine schaffe ich diese Freundschaft nicht. Wenn ich ihm das sagen würde, würde er ein furchtbar schlechtes Gewissen bekommen und wahrscheinlich selber diese Freundschaft beenden, weil mir nicht weh tun will. Ich drehe mich im Kreis und bin traurig. :o(
Liebe Grüße, Mila.
Alles was er mir sagt ist, dass er gerade wieder seinen Tiefpunkt hat, aber nicht drüber reden will. Dann reagiert er auch oft agressiv (nur mit Worten) und dann zieht er sich zurück.
Ich weiß einfach nicht mehr, ob er will "das ich bleibe", oder ob ich den Kontakt abbrechen soll, was ich eingentlich nicht will. Aber alleine schaffe ich diese Freundschaft nicht. Wenn ich ihm das sagen würde, würde er ein furchtbar schlechtes Gewissen bekommen und wahrscheinlich selber diese Freundschaft beenden, weil mir nicht weh tun will. Ich drehe mich im Kreis und bin traurig. :o(
Liebe Grüße, Mila.
deprifrei-leben - 10. Sep, 18:37
Geht er zu einem Psychologen/Psychiater?
Vielleicht könntest du ihm dazu raten, meistens sind Depressionen gut behandelbar.
Ich habe auch von Angehörigenselbsthilfegruppen von psychisch Kranken gehört, wo du solche Problemstellungen wie mit dem Freund besprechen könntest.
Vielleicht könntest du ihm dazu raten, meistens sind Depressionen gut behandelbar.
Ich habe auch von Angehörigenselbsthilfegruppen von psychisch Kranken gehört, wo du solche Problemstellungen wie mit dem Freund besprechen könntest.
Mila (Gast) - 11. Sep, 12:12
Ja, er ist in Behandlung gewesen, dann aber immer mit Uterbrechung, weil der Psychologe keine Zeit hatte und ihn immer irgendwo dazwischengequätscht hat. Und Tabletten nimmt er schon seit 2-3 Jahren. Ob er jetzt in Behandlung ist und Medikamente nimmt, weiß ich nicht. Hab ihn einige Zeit nicht gehört...:o(
creature - 10. Sep, 23:15
bevor es das wort "depression" gab hatten diesen zustand sicher viele menschen, wir haben halt für alles einen namen.
viele verarbeiteten ihre zustände in kreativer weise, schrieben bücher, gedichte, machten musik.
ich könnte da viele aufzählen, viele davon zählen heute noch zu den geistesgrößen und gründer unserer kultur.
weil oben irgendwo was steht von männern, die es sich nicht eingestehen wollen, klar, männer tragen den planeten auf ihren schultern und müssen stark sein, so will es das image.
was ist mit den vielen die jeden abend ihr bier, ihren wein trinken?
nicht nur eines, so viel das sie nicht mehr klar denken um überhaupt schlafen zu können.
würde ich hier die ganzen trinkhütten und lokale abklappern, ich fände hunderte, die sitzen da, sprechen mit sich selbst oder sudern und schimpfen auf gott und die welt.
hier in wien hat das tradition und ist teil der "weinkultur" und ihren gesängen. (hans moser z.b.)
viele verarbeiteten ihre zustände in kreativer weise, schrieben bücher, gedichte, machten musik.
ich könnte da viele aufzählen, viele davon zählen heute noch zu den geistesgrößen und gründer unserer kultur.
weil oben irgendwo was steht von männern, die es sich nicht eingestehen wollen, klar, männer tragen den planeten auf ihren schultern und müssen stark sein, so will es das image.
was ist mit den vielen die jeden abend ihr bier, ihren wein trinken?
nicht nur eines, so viel das sie nicht mehr klar denken um überhaupt schlafen zu können.
würde ich hier die ganzen trinkhütten und lokale abklappern, ich fände hunderte, die sitzen da, sprechen mit sich selbst oder sudern und schimpfen auf gott und die welt.
hier in wien hat das tradition und ist teil der "weinkultur" und ihren gesängen. (hans moser z.b.)
momoseven - 11. Sep, 13:49
Wer sagt denn
daß Männer den Planeten auf den Schultern tragen MÜSSEN?
Wenn Frauen lernen können, stark zu sein, können Männer auch lernen schwach zu sein. Wenn sich Frauen über ihre Erziehung hinwegsetzen können, können das Männer auch.
Ich glaube früher gab es weniger Depression in den Menschen, weil die Fronten viel klarer waren, und das Leben noch nicht so ungeheuer vernetzt und komplex war. In den letzten 100 Jahren hat sich das menschliche Gehirn nicht so sehr verändert, aber es muss mit viel mehr Input zurechtkommen, und das ist für manche sicher zuviel.
Ich finde schon, daß hier in kreativer Weise mit dem Thema Depression umgegangen wird, ich finde es gut, daß hier bei Roman darüber diskutiert werden kann, und sich auch Menschen mit dem Thema auseinandersetzen, die es früher völlig von sich gewiesen hätten.
Wir können alle nur voneinander lernen.
Wenn Frauen lernen können, stark zu sein, können Männer auch lernen schwach zu sein. Wenn sich Frauen über ihre Erziehung hinwegsetzen können, können das Männer auch.
Ich glaube früher gab es weniger Depression in den Menschen, weil die Fronten viel klarer waren, und das Leben noch nicht so ungeheuer vernetzt und komplex war. In den letzten 100 Jahren hat sich das menschliche Gehirn nicht so sehr verändert, aber es muss mit viel mehr Input zurechtkommen, und das ist für manche sicher zuviel.
Ich finde schon, daß hier in kreativer Weise mit dem Thema Depression umgegangen wird, ich finde es gut, daß hier bei Roman darüber diskutiert werden kann, und sich auch Menschen mit dem Thema auseinandersetzen, die es früher völlig von sich gewiesen hätten.
Wir können alle nur voneinander lernen.
creature - 12. Sep, 00:53
die männer müssen nicht, tun aber so als täten sie, sie sind die macher, entscheidungsträger, helden und ritter, das abbild gottes des allmächtigen...ach, was weiß ich..;)
deprifrei-leben - 12. Sep, 11:28
Wenn ich das Abbild Gottes wäre, dann müsste ich viel intelligenter und vernümftiger handeln.
Und ich wäre, als Adonis auf die Welt gekommen und hätte Muskeln wie Herkules.
Aber warum bin ich dann ein molliger 181 Mann, mit Fehlern und Macken? ;-)
Und ich wäre, als Adonis auf die Welt gekommen und hätte Muskeln wie Herkules.
Aber warum bin ich dann ein molliger 181 Mann, mit Fehlern und Macken? ;-)
Cilia Sommer - 12. Sep, 17:52
BTW1: Es ist längst wissenschaftlich bewiesen, dass Milch keineswegs (!) gut ist für die Knochen. Durch den hohen Eiweißanteil der Milch wird der Blut-pH abgesenkt, es kommt zu Calziumfreisetzung aus dem Knochen, um den pH-Wert wieder zu korrigieren. Folge ist Osteoporose.
BTW2: Wenn du Masseur werden willst (natürlich gehe ich nun von einem staatlich geprüften Masseur und mediz. Bademeister, so die ganze Berufsbezeichnung), dann stelle dich auf ein Leben ein, in dem du glücklich wärst, wenn du überhaupt 132 Euro zur Verfügung hättest.
Bruttopreis Massage AOK Ba-Wü: 10,20 Euro. Brutto. Das heißt, es muss noch alles an Abzügen und Steuern von diesen 10,20 € abgezogen werden.
Viel Spaß noch.
BTW2: Wenn du Masseur werden willst (natürlich gehe ich nun von einem staatlich geprüften Masseur und mediz. Bademeister, so die ganze Berufsbezeichnung), dann stelle dich auf ein Leben ein, in dem du glücklich wärst, wenn du überhaupt 132 Euro zur Verfügung hättest.
Bruttopreis Massage AOK Ba-Wü: 10,20 Euro. Brutto. Das heißt, es muss noch alles an Abzügen und Steuern von diesen 10,20 € abgezogen werden.
Viel Spaß noch.
deprifrei-leben - 13. Sep, 21:55
10,20 € würde immer noch deutlich über den geforderten Mindestlohn der SPD von 7,50 € liegen.
Natürlich ist mir bewusst, dass ich als Masseur keine Reichtümer anhäufen werde, aber mir geht es ja darum, dass mir der Job etwas Spass macht und ich eine Aufgabe habe und vorallem ein Lohn, der mich aus dem Hart4-Leben rausbringt.
Natürlich ist mir bewusst, dass ich als Masseur keine Reichtümer anhäufen werde, aber mir geht es ja darum, dass mir der Job etwas Spass macht und ich eine Aufgabe habe und vorallem ein Lohn, der mich aus dem Hart4-Leben rausbringt.
Cilia Sommer - 15. Sep, 22:33
ich sagte BRUTTO! 10,20€ BRUTTO. Das ist nicht das, was du bekommst. Das ist das, was dein Chef bekommt, wenn du angestellt bist. Davon zieh mal 30% Lohnnebenkosten ab, 30% Raummiete, Heiz- und Stromkosten und Material, der Chef würde auch ganz gern bissle verdienen- sagen wir mal 20%- und der Rest ist dein Gehalt.
Für diese paar Prozent massierst du 20 Min. Wenn du deine Patienten durchschleust, machst du drei Leute pro Stunde. Somit kommst du dann auf 30,60€ pro Stunde. Nun kannst du dir ausrechnen, wieviel du pro Stunde verdienen würdest.
Dann kannst du den Wert hochrechnen auf eine 40Std-Woche. Das wäre dann gar nicht so schlecht. Nur ist ein Masseur nicht zu 100% seiner Arbeitszeit ausgelastet, da einige Leute gerne mal kurzfristig oder auch gar nicht absagen. Leider kommt die Massage nur noch auf rund 15% aller Heilmittelverordnungen. Der Rest besteht aus Manuelle Therapie, KG, KG nach Bobath/PNF und Manuelle Lymphdrainage, weshalb ein Masseur seit Jahren nicht mehr als für maximal 10 Std/Woche angestellt wird, sprich: 400€-Job. Somit kannst du auch nicht mehr mit deinem bisher prozentualem Gehalt pro Std rechnen.
Such dir lieber einen anderen Job. Und falls du mir nicht glaubst: www.physio.de Dort findest du eine Menge an Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Logopäden, die immer weiter sinkende Umsatzzahlen beklagen müssen. Der "Lohn", den die Krankenkassen bezahlen für all diese Leistungen, wurde nach 4 Jahren um die Grundlohnsummensteigerung von 0,9% angehoben. Macht bei VdaK-Sätzen von früher zu jetzt eine Steigerung um 7CENT pro KG-Behandlung... Natürlich auch brutto...
Für diese paar Prozent massierst du 20 Min. Wenn du deine Patienten durchschleust, machst du drei Leute pro Stunde. Somit kommst du dann auf 30,60€ pro Stunde. Nun kannst du dir ausrechnen, wieviel du pro Stunde verdienen würdest.
Dann kannst du den Wert hochrechnen auf eine 40Std-Woche. Das wäre dann gar nicht so schlecht. Nur ist ein Masseur nicht zu 100% seiner Arbeitszeit ausgelastet, da einige Leute gerne mal kurzfristig oder auch gar nicht absagen. Leider kommt die Massage nur noch auf rund 15% aller Heilmittelverordnungen. Der Rest besteht aus Manuelle Therapie, KG, KG nach Bobath/PNF und Manuelle Lymphdrainage, weshalb ein Masseur seit Jahren nicht mehr als für maximal 10 Std/Woche angestellt wird, sprich: 400€-Job. Somit kannst du auch nicht mehr mit deinem bisher prozentualem Gehalt pro Std rechnen.
Such dir lieber einen anderen Job. Und falls du mir nicht glaubst: www.physio.de Dort findest du eine Menge an Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Logopäden, die immer weiter sinkende Umsatzzahlen beklagen müssen. Der "Lohn", den die Krankenkassen bezahlen für all diese Leistungen, wurde nach 4 Jahren um die Grundlohnsummensteigerung von 0,9% angehoben. Macht bei VdaK-Sätzen von früher zu jetzt eine Steigerung um 7CENT pro KG-Behandlung... Natürlich auch brutto...
deprifrei-leben - 16. Sep, 15:30
Klingt wirklich übel, da wäre vielleicht Bürokaufmann doch 'ne bessere Alternative.
Ausserdem muss Arbeit auch vorhanden sein, immer noch gibt es über 3 Millionen Arbeitslose, auch wenn die Tendenz nach unten geht.
wer soll denn den ganzen scheiss bezahlen?