25
Mai
2016

Die Kraft des Zuhörens

Aus meiner Erfahrung weiß ich wie wohltuend es sein kann, wenn dich jemand nach deiner Nummer fragt und zum Beispiel mit dir was unternehmen will.
Ich finde es gerade für uns psychisch Kranke so wichtig, dass wir aus unseren Schneckenhaus raus kommen und die Bühne der Wirklichkeit betreten. Facebook kann auch bei manchen den sozialen Rückzug eher verstärken, als das man dadurch Menschen kennenlernt.
Ich wünsche mir, dass wir nicht nur Gefangene unserer Erkrankung sind, sondern wieder mehr das Heft des Handelns übernehmen und unsere Nächsten wahrnehmen z. B. bei Treffpunkten für psychisch Kranke.
Auch gut ist es, wenn ihr einfach mal von selbst jemanden anquatscht. Ein Gespräch von Herz zu Herz kann Linderung verschaffen.
Ich finde es so schade, dass gerade wir Depressiven die Möglichkeiten anderen zu begegnen so wenig nutzen und in unserem ICH gefangen bleiben.
Ich bin immer gerne bereit anderen zu begegnen.
Wichtig ist auch dem anderen zuzuhören und Fragen zu stellen. Ein Meister des Zuhörens ist für mich Domian. Leider hören wir heute immer weniger zu und reden nur von unserem Leid.



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16
Mai
2016

Sportstudio besucht. Meine erste Erfahrung

Guten Abend. Bin Sonntag zum ersten Mal zum McFit gegangen. Positiv ist, dass die Geräte und auch die Einrichtung sauber und ordentlich aussehen. Auch waren keine Asi-Leute unterwegs.
Etwas komisch war der Trainer, der mich anschiss, weil ich in einem Notausgang reinging. Von außen sieht man das nicht. Oben drüber ist das riesige MC-Fit Plakat zu sehen.
Außerdem war der Notausgang weit offen.
Er konnte mir gut erklären wie man die Geräte bedient. Allerdings fehlte mir, dass er mir sagt mit welchem Gewicht man anfängt. Dann sagte er mir, dass soll ich nach Gefühl machen. Aber bei einem Anfänger kann man ja schnell ein zu hohes Gewicht nehmen.
Wahrscheinlich werde ich McFit eh mehr für die Laufbänder. Ergometer usw. nutzen, um mich auszupowern. Sport hilft mir meine Depressionsphasen zu verkleinern. Ich habe zumindest den Eindruck, dass ich seit Sonntag etwa die Hälfte meiner Depression los bin.
Außerdem will ich auch abnehmen. Ich finde mich einfach zu fett und ich gefalle mir nicht immer so toll. 30 Kilo sollen runter. 127.1 Kilo wiege ich im Moment. In den nächsten 12-16 Monate will ich es schaffen. Auch will ich verhindern, dass ich Diabetis kriege und ich irgendeine andere Scheiß Erkrankung zu den Depressionen bekomme. Im Moment reicht mir ja schon das eine Riesenproblem. Das wird sicher jeder hier verstehen.
Mein Körper kann ich zumindest beeinflussen, was mit meiner Umwelt nicht immer der Fall ist.
Trotz einigermaßen guten Charakter kannste auch eine einsame Sau sein, wenn dein Leben nicht dem 08/15 entspricht, was sich die Gesellschaft vorstellt.
Mein Selbstwertgefühl soll auch endlich besser werden, was bei Schwermut eher nicht der Fall ist. Einen selbstbewussten Depressiven bin ich zumindest noch nicht begegnet. Ich will meine Depression und mein Übergewicht rausschwitzen. Ich will endlich mich leichter im Leben fühlen. Das hilft auch der Psyche.



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12
Mai
2016

Depressiver Tag

Ich bin heute kaum aus dem Haus rausgekommen. Der Grund war, dass ich wieder depressiv war. Zumindest habe ich heute einen Anruf getätigt und werde am Sonntag ein Probetraining bei McFit machen. Ich will mein Gewicht reduzieren und meine psychische Verfassung verbessern. Auf jeden Fall werde ich in der nächsten Boxrunde meine schwarze Dame KO schlagen. Ist zwar eine Frau, aber in dem Fall bin ich für häusliche Gewalt.




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Ist Depression keine Erkrankung?

Heute hatte ich bei Twitter wieder so eine Besserwisserin gehabt. Sie behauptete, dass Depression keine Erkrankung sei, sondern nur Leidenszustände. Natürlich ist die Dame total gegen Psychiatrie und Pharmaindustrie. Ich bin zwar auch kein Fan von beidem uneingeschränkt, aber kann Dinge auch differenzierter betrachten. Natürlich habe ich bei der Dame ein Kleindenken und wenn ich wie sie denken würde könnte ich mich von allen Störungen befreien. Dann schreibt sie mir: Du musst noch sehr viel dazu lernen.... Ich kann Dir 35 Jahre Bildung und Erfahrungen nicht auf dem Silbertablett liefern.
Diese Hochnäsigkeit nervt einen. Meine über 20 Jahre Erfahrungen mit Depressionen zählen für diese Dame nicht. Dann soll ich noch viel lesen usw., was ich eh getan habe. Mir gefallen Menschen nicht die eine total radikale andere Sichtweise haben und meinen die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben. Und aus meiner Erfahrungen lehnen meistens die Menschen den Begriff Erkrankung ab, die selbst ein großes Problem mit sich haben. Grrrr...!




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9
Mai
2016

Facebook zeigt noch mehr Emotion

Facebook hat ein neues Emoticon Zeichen. Man sieht eine Blume und die bedeutet dankbar. Mir gefällt das neue Zeichen wunderbar, da wir im Leben dankbar dafür sein sollen, dass wir z. B. ein Dach über den Kopf haben oder genug zu Essen. In vielen Teilen der Welt ist das Überleben nicht gesichert z. B. in einem Slum in Mumbai.
Danke Mark Zuckerberg! Facebook ist wieder ein bisschen menschlicher geworden.



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8
Mai
2016

Warum muss sich immer der Depressive verändern?

Psychologen und auch Buddhisten sagen, dass du nur dich selbst ändern kannst und nicht deine Umwelt.
Ich ändere mich, aber meine Umwelt bleibt trotzdem scheiße und keiner ruft mich an oder denkt an mich. Ich stecke wieder in meinem depressiven Loch fest und versuche mich zum Autisten zu erziehen, dem die Menschen egal sind. Leider muss ich noch üben!
Müsste wir nicht die Gesellschaft therapieren, damit die Depressiven glücklicher leben können?
Immer wieder sagt die Gesellschaft, dass du nicht Ok bist, da du viel zu viel dir zu Herzen nimmst und dich gehen lässt. Du solltest "Flink wie Windhunde, zäh wie Leder, hart wie Kruppstahl" sein. Wer hat dieses tolle Zitat gesagt? Ratet mal. Und so ist die Einstellung der Menschen noch heute. Der Schwache geht unter und der Starke wird siegen.
Vielen in der Gesellschaft mangelt es an Mitgefühl und an Nächstenliebe gegenüber ihren Mitmenschen. Wir leben im #Kaltland. Dieser Hashtag ist im Moment in Twitter dick in Mode gekommen, seit Flüchtlingsheime fast jeden Tag brennen.



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Ein Freund namens Dost. Können Hunde Brücken zwischen Muslimen und Deutschen schlagen?

Zur Zeit geht es mir nicht so gut. Ich will nicht zum tausendsten Male schreiben wie diese Miesepeter-Erkrankung heißt. Es bringt eh nix über die schwarze Dame zu schreiben.
In Deutschland war heute super Frühlingswetter und dann hocke ich niedergeschlagen in meiner Wohnung und warte auf den Anruf einer Prinzessin die mich mit viel Liebe retten will.
Natürlich wird nie eine Frau anrufen und ich muss mich mit dieser Erkrankung alleine auseinandersetzen.
Seit Jahrzenten bin ich an dunkle und schlechte Gefühle gewöhnt wie ein dressierter Hund der auf Kommando Sitz macht. Nur bekomme ich anschließend nie ein Leckerli.
Ich grübele wieder warum mich kaum einer anruft. Dann twittere ich viel über mein Smartphone und reagiere auf die Tweets von Nazis, AfD-Fans, Islamhassern und all diesen Müll von Hass.
Ich lese immer wieder, dass sie ja keine Nazis wären, aber den Islam aus Deutschland haben wollen.
Viele wollen, dass die Muslime aus diesem Land verschwinden. Wenn ich ganze Bevölkerungsgruppen ausgrenze, dann bin ich ein verdammter verfuckter Nazi.
Die früheren braunen Nationalisten haben mich eher imponiert, da sie zu Adolf Hitler als den größten Deutschen standen und nichts leugneten. Die modernen Pegida-Nazis enttäuschen mich.
Heute muss man einem Nazi einen Blindenstock geben, damit er seine braune Gesinnung ertasten kann. Viele der Neuen Rechten sind blind gegenüber ihrer Gesinnung. Ich frage mich, ob sie tatsächlich glauben Gutmenschen zu sein. Manche schreiben in ihrem Twitterprofil, dass sie Ausländer gerne haben. Die Einschränkung ist, dass sie Muslime hassen. Lieben sie doch nicht alle Ausländer?
Heute Abend habe ich einem Bekannten angerufen. Er ist wie ich Halbpole und er hat eine süße ältere Hundedame namens Sabby. Wir verabredeten uns im Starbucks-Cafe.
Er hat mir immer wieder in der Vergangenheit erzählt, dass Muslime sich im Bus von ihm wegsetzten, da Hunde laut Islam unrein sein sollen.
Dann erzählte er mir von Kindern mit muslimischen Hintergrund die sagen, dass sie den Hund nicht anfassen dürfen. Er fragte warum. Der Imam der Moschee hätte gesagt, dass das nicht Haram sei. Sie streichelten trotzdem den Hund. Laut dem Imam ist eine Moschee schon verunreinigt, wenn ein Hundehaar in das Gotteshaus kommt.
Wie kann der beste Freund des Menschen unrein sein?
Wir Menschen haben den Wolf im Laufe von Zehntausenden Jahren zu einem süßen Gucci-Schoßhund domestiziert.
Auch in seinem Stadtviertel machte er immer wieder die Erfahrung als Hundebesitzer, dass sich Muslime ihm gegenüber abfällig verhielten und die Straße wechselten. Manche beschimpften ihn sogar.
Heute erzählte er mir, dass ihn seit letzter Zeit eine türkische muslimische Familie begrüßt, die vorher sich im Bus wegsetzte, wenn sie den Hund sahen. Seit einiger Zeit haben die selbst einen Hund und sie erklärten ihn, dass er Dost heißt. Das bedeutet Freund. Wir beide lachten laut über die unerwartete Wendung. Er bemerkte, dass die wohl doch mitbekommen haben welche Freuden und Vorteile ein Hund wohl bietet.
Jetzt begrüßen sie ihn immer mit Meraba und er sagte mir, dass sich Menschen doch ändern können.
Und ich meinte, dass gewiss die Kinder die Eltern gebeten haben einen Hund zu holen. Kinder sind ja für Neuerungen eh offener und so kann Integration zwischen Deutschen und Muslimen gelingen. Scherzhaft sagte ich, dass sein Hund wohl der beste Integrationshelfer war. Die Sonne strahlte vom Himmel und der Hund schlummerte friedlich im Außenbereich von Starbucks. Und ich trank meinen schwarzen Tee mit Zucker und Zitrone. So kann das Leben doch noch schmecken.
Meine Erkrankung und den Hass den ich im Netz las, konnte ich vergessen.
Können wir nicht alle einen Dost gebrauchen?


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7
Mai
2016

Islamophobie in Facebook-Gruppe. Wollen wir einen neuen Holocaust?

Ich mache mir persönlich Sorgen, dass wir immer mehr Islamfeindlichkeit bekommen. Als Depressiver kenne ich Ausgrenzung z. B. bei Zeugenaussage bei der Polizei wegen Kinderpornografie nicht ernst genommen zu werden.
Ich wurde in eine islamophobe Gruppe hinzugeführt, wo man den Islam aus Europa raus will. Natürlich friedlich. Allerdings müsste man dann alle Muslime zur Ausreise zwingen und wenn es nicht geht umbringen. Erinnert mich an die Judenverfolgung. Bis 1940 konnten sie noch abhauen, wenn sie genug Geld hatten. Viele Länder wollten damals keine Juden aufnehmen und umgebracht wurden die die an Besserung glaubten oder kein Geld hatten, um sich eine Ausreise zu leisten. Die Schweiz nahm z. B. kaum Juden auf. Nichts anderes würde sich dann ergeben, wenn man den Islam aus Europa raus will. Erst wurden Juden getötet und später auch viele psychisch Kranke die z. B. schizophren, bipolar usw waren. Auch wurden viele unfruchtbar gemacht. Ausgrenzung pur.
In der Gruppe kann ich schon Gewaltphantasien lesen. Dann sehe ich dann einen Kreuzritter. Angeblich sind ja alle Muslime Terrroristen, aber anscheinend wollen andere die Minderheit auch terrorisieren.
Wir als Depressive sollten uns von dieser Menschenfeindlichkeit abgrenzen und für ein friedliches Europa und Welt einsetzen. Wo ein neuer Holocaust und Ausgrenzung führen wissen wir aus unserer deutschen Geschichte.
Nie wieder Auschwitz!
Nie wieder Faschismus!!
Nie wieder Ausgrenzung!!!


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30
Apr
2016

Was war positiv die letzte Zeit?

Gestern habe ich mich mit meinen türkischen Freund zum Tee getroffen und wir sind trotz Meinungsverschiedenheiten z. B. zu Erdogan seit acht Jahren befreundet.

Mich hatte gestern ein Bekannter angerufen und mit dem trank ich ein Bier in der Kneipe.

Meine Depressionen sind die letzte Zeit besser geworden, aber ich muss am Ball bleiben z. B. meditieren. Manchmal will mein Schweindehund, dass ich mich in meiner Krankheit einrichte und kein Widerstand leiste.

Das meine Suche nach der richtigen Reha-Einrichtung ein Ende gefunden hat.

Ich bin froh, dass ich sachlich und ruhig reagiere, wenn mich meine Mutter z. B. nervt. (Mütter wollen ja immer das Beste, was ja schon schlimm genug ist. ;-))

Mein Aquarellkurs macht mir Spaß und es entstehen neue abstrakte Werke.

Ich mache mich weniger selbst runter und versuche die Dinge zu ändern die zu ändern sind z. B. Wohnung aufräumen. Es bringt ja auch nicht darüber dauernd nachzudenken, dass diese Gesellschaft viel zu ichbezogen ist und keiner an mich denkt. (Was ja zum Glück nicht die ganze Wahrheit ist.)




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Mangelnde Solidarität unter psychisch kranken Menschen

Mir ist aufgefallen, dass viele von uns Antidepressiva schlucken und viel zu wenige Menschen andere haben die sie wahrnehmen und nicht vergessen.
In der Vergangenheit habe ich mich schon um einen Menschen bemüht der mir gegenüber klagte, dass er einsam sei. Aber dieser Mensch bekam nicht mit wie oft ich mich bei ihm meldete, damit er aus seinen Schneckenhaus raus kommmt. Irgendwann hat man auf solche Erlebnisse auch keine Lust.
Leider taugen die meisten psychisch Kranken nicht als Freunde. Man läuft diesen Unglücklichen hinter her und oft geht es ihnen zu schlecht für ein Treffen. Ich versuche meine sozialen Kontakte trotz Depressionen am Leben zu halten und ich will meiner schwarzen Dame nicht nachgeben. Ein schönes Gespräch ist einer der größten Freuden im Leben neben Sex und Essen.
Ich finde es immer so schade, dass psychisch Kranke und vorallem Depressive recht wenig Solidarität untereinander pflegen. Ob es an der Erkrankung liegt?
Es ist so ermüdend die Erfahrung immer wieder zu machen, dass es kein Wir gibt. Viele psychische Leiden wären leichter zu ertragen, wenn das Ich an Bedeutung abnehmen würde. Aber leider neigen manche der psychisch Unglücklichen dazu einem anderen Depressiven vorzuwerfen, wenn es ihm schlecht geht. Es ist dann der O-Ton der aus der Gesellschaft gegen uns wabbert. Wir hauen uns auch ab und an gerne selbst in die Pfanne!
Als psychisch Gesunder würde ich mich in meinen negativen Ansichten zu psychischer Erkrankung bestätigt sehen.
Manchmal schmerzt all dies in meiner Seele. Manchmal haben sogar psychisch Gesunde mehr Verständnis und Mitgefühl für meine Erkrankung als mancher Depressiver. Das sollte uns alle zu denken geben.




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10
Apr
2016

Flucht ins Internet. Brauchen wir nicht mehr Realität?

Schönen Sonntag und guten Abend meine Facebook-Freunde. Ich hoffe, dass ihr einen schönen Tag hattet. Ich habe zwei Menschen über Facebook kennengelernt und mit denen einen Tee im Cafe getrunken. Es ist angenehm, wenn nicht immer alles nur virtuell bleibt. Wir brauchen im Leben auch die Wirklichkeit und nicht nur die Flucht ins Internet.
Sind wir Menschen nicht Fluchttiere?
In der Steinzeit musste man ja schon mal vor einem Säbelzahntiger auf dem Baum klettern. Heute ist unser Baum Facebook, Twitter oder eine andere virtuelle Kacke.
Aber trotzdem schön, dass ihr hier mitlest, kommentiert und liked.



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9
Apr
2016

Will mich ein Superarsch heilen?

Hab so eine Freundschaftsanfrage auf Facebook von so einer Art Kim Kardashian mit Superarsch bekommen.
Ist die ein Fake?
Liebt sie depressive Männer?
Will sie mich mit ihrem Superarsch heilen? (Ich stehe ja auf schöne Hintern.)



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8
Apr
2016

Meine Erfahrungen mit der Smartphone-Sucht

Ich habe mein Smartphone nicht dazu genutzt in Facebook abzutauchen, aber ich nutze Twitter immer verstärkter. Suchtverlagerung. Ich schreibe einen Tweet nach dem anderen. Ich gucke, ob mir jemand einen Kommentar schreibt. Ich sehe die Anzahl der Herzen für einen guten Tweet wachsen . Ich fühle mich glücklich dabei. Ich sehe immer mehr Leute retweeten mich.

Das Analyseprogramm von Twitter verrät mir:

28-Tage-Zusammenfassung mit Änderung gegenüber vorherigem Zeitraum

Tweets
383 122,7 % plus

Tweet-Impressionen
119 Tsd. 335,7 % plus

Profilbesuche
2.005 37,0 % plus

Erwähnungen
176 104,7 % plus

Follower
269 31 plus


Meine Mutter meinte zu mir, dass ich nervöser wirke, seitdem ich mein Smartphone habe. Ich gucke wie ein Irrer was für Informationen manche Hashtags für mich offenbaren. Ich postete immer neue Inhalte und ich warte auf eine Reaktion, denn dann wird mein Hirn mit Glücksgefühlen belohnt. Mein Hirn ist regelrecht auf diese virtuelle Scheiße konditioniert.
Heute ist der erste Tag wo ich nicht mehr auf Twitter poste. Die letzten Tage nahm die Aufmerksamkeit ab und ich kam mehr zu mir. Ich fühle mich unwohl.
Seitdem ich das Smartphone habe lese ich viele Online-News und Blogs. Ich will nichts verpassen. Ich will auf dem Laufenden bleiben. Vor ein paar Tagen sagte ich in der Gruppentherapie für Onlinesucht, dass ich mir wohl eingeredet habe, dass ich diesen Flachmann beherrschen werde. Einige meiner Gruppenmitglieder sagten mir, dass ich doch in der Fernsehdokumentation zu Facebook, Whatsapp und Co gesagt hätte, dass ich kein Smartphone kaufe, weil ich Angst habe süchtig zu werden.
Ich habe mich von diesem Flachmann verführen lassen. Mein Suchtgehirn redete mir ein, dass ich nicht abhängig werde. Leider ist aus irgendeinem Grund auch immer nicht nach 1000 Megabyte Schluss beim surfen. Hatte den letzten Monat 1401 Megabyte verbraucht, um mit dem Flachmann online zu sein.
Ich habe immer öfter diesen Smartphone-Nacken. Ich gucke auch, ob ich auf Whatsapp neue Nachrichten bekomme. Insgesamt hat Whatsapp meine soziale Interaktion in der realen Welt nicht wirklich verbessert. Ich glaube, dass man sich mit Whatsapp die Leute noch besser auf Abstand halten kann. Man versendet Sprachnachrichten, ohne direkt miteinander zu reden. Man kann Texte oder auch Fotos senden. Alles ist recht distanziert.
Wenn ich das Smartphone abschaffen würde, dann werde ich das Fotografieren damit vermissen. Ich konnte in meinem letzten Polenurlaub viel fotografieren. Jetzt kann man fast unendlich viele Bilder knipsen. Früher mit der analogen Kamera hatte ich nur 30 Bilder und jedes Bild hatte dadurch einen besonderen Wert. Man bezahlte für die Entwicklung eines Bildes. Heute hat ein Bild keinen Wert mehr. Viele Fotografen beklagen heute, dass jeder Idiot nach dem Zufallsprinzip irgendwann ein gutes brauchbares Bild für die Zeitung oder Zeitschrift machen kann. Wir sind einer Inflation der digitalen Welt ausgeliefert, die wir noch nicht beherrschen. Es ist schön, wenn man am Smartphone-Hype teilnehmen kann und über Whatsapp mit seiner Tante in der Schweiz schreibt. Aber noch schöner ist es, wenn ich am wirklichen Leben teilnehme. Wie oft habe ich diesen Satz geschrieben?
Diese Woche besuchte ich meinen Kunstkurs und malte mich frei. Diese Realität eine reale Schöpfung zu vollbringen gefällt mir. Und ich kann das Bild immer wieder anschauen und die schönen Farben bewundern. Jedes meiner Bilder ist einmalig und ist materiell erfassbar.
Im Kurs bin ich unter Menschen. Am Smartphone starre ich auf das Display und er will mir suggerieren, dass ich jetzt mit allen Menschen auf dieser Erde verbunden bin. Aber wenn du dich schlecht fühlst dann kommt keiner deiner Twitter-Follower oder Facebook-Fans vorbei. Es ist alles nur ein Hirnschiss. Ich bin wie ein Strauß der sein Kopf in die digitale Sandgrube vergräbt, um die Wirklichkeit da draußen nicht mitzubekommen.



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Einsam unter vielen

Unter Tausenden Facebook-Freunden kann man sich sehr einsam fühlen. Wie schön wären Begegnungen aus Fleisch und Blut.



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Lebe glücklich! Ein Blog über das Leben mit Depressionen und Internetsucht. Ein junger Mann (38) schreibt über seine Erfahrungen mit Vorurteilen und Einsamkeit. Rechte bei Deprifrei.de

Die Depression kann mit einer in schwarz gekleideten Dame verglichen werden. Wenn sie kommt, so weise sie nicht weg, sondern bitte sie zu Tisch als Gast und höre, was sie Dir zu sagen hat. C.G. Jung Mehr Informationen zu meinem Blog www.depri-blog.de.tl

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