Wieder einmal Sonntag
Normalerweise hasse ich Sonntage, da an solchen Tagen alles noch ruhiger ist, als in der Woche. Wenn die Ruhe kommt, dann kommt das nachdenken über das eigene Leben und da ich niemanden habe, mit dem ich mich heute treffe schmerzen solche Tage besonders.
Auch ist mir in der letzten Zeit klar geworden, dass ich fast keine Freunde habe und die die ich habe, die haben keine Zeit sich mit mir zu treffen. Meine Gedanken fangen wieder an zu kreisen wie man das ja von Depressiven kennt. Depressive sind für andere besonders anstrengend, weil sie immer die selben bemitleidenswerten Gedanken haben z. B., dass sie kein Schwein anruft und keine Sau sich für sie interessiert.
Auch habe ich seit einigen Wochen immer wieder mit meinen Depris zu kämpfen, die zum Glück noch nicht das Ausmaß angenommen haben wie 2010. Im Prinzip versuche ich gegen meine Trägheit anzukämpfen und trotz allem zu meditieren und meine Wohnung aufzuräumen.
Heute ist meine Mutter nach Kroatien geflogen und wird über zwei Wochen sich dort erholen. Sie wirkte in der letzten Zeit nervlich angeschlagen. Irgendwie jammerte ich ihr auch über meine Einsamkeit, aber bringen tut das eigentlich nichts. Meine Mutter sagt immer dasselbe, dass ich mich mehr disziplinieren sollte und mehr machen sollte, genau das was den meisten depressiv veranlagten schwer fällt. Zum Glück fällt es mir noch nicht schwer Häufchen in der Toilette zu hinterlassen. Es soll sogar Depressive geben die nicht mehr scheißen gehen und auch nicht mehr trinken und essen, da sie total lethargisch sind.
Ich will meinen Zustand auch nicht schlimmer reden, als er zur Zeit ist. Gut, ich habe wieder angefangen zu jammern und mir fehlt eine Freundin. Ich drehe mich gedanklich im Kreis und frage mich wie ich es geschafft habe, dass mich kaum einer einlädt oder von mir wissen will. Ich klage wieder einmal die egoistische deutsche Gesellschaft an, die sich um so arme Würstchen wie mich nicht kümmert. Vielleicht sollte ich stattdessen mich selbst anklagen für meine Unfähigkeit mein eigenes Hartz4-Leben zu gestalten. Ich warte auf meine Umschulung die bald beginnen wird und versuche die nächsten Wochen so gut zu überleben wie es geht. Da ich mich selbst nicht genügend disziplinieren kann, brauche ich einen äußeren Rahmen der mein Leben wie ein Korsett stützt. Die Ausbildung ist dieses Korsett. Ansonsten bin ich froh, dass die Rentenversicherung in Berlin meine Ausbildung genehmigt hat. Ohne die Umschulung würde ich garantiert in den Wintermonaten wieder in ein dunkles schwarzes Loch fallen. Noch bin ich nicht in dieses Loch reingefallen, auch wenn ich merke wie brohlich nahe ich am Abgrund stehe. Vielleicht noch drei oder vier Schritte und ich rutsche ab. Aber soweit will ich es diesmal nicht kommen lassen, obwohl ich wieder fleissig gejammert habe. Ich will mich eher in der Rolle des Steh-auf-Männchens sehen, der niemals aufgibt,um ein glückliches oder auch zufriedenes Dasein zu fristen. ;-)
Ich will auch nicht aufgeben in meinen Wunsch eines Tages wahre Freundschaften zu finden und eine Liebe zu finden, die das Leben abrundet. Mein Herz sehnt sich nach Romantik und Essen bei Kerzenschein.
Kontakt: deprifrei @web.de
http://facebook.com/deprifrei
http://twitter.com/deprifrei
Auch ist mir in der letzten Zeit klar geworden, dass ich fast keine Freunde habe und die die ich habe, die haben keine Zeit sich mit mir zu treffen. Meine Gedanken fangen wieder an zu kreisen wie man das ja von Depressiven kennt. Depressive sind für andere besonders anstrengend, weil sie immer die selben bemitleidenswerten Gedanken haben z. B., dass sie kein Schwein anruft und keine Sau sich für sie interessiert.
Auch habe ich seit einigen Wochen immer wieder mit meinen Depris zu kämpfen, die zum Glück noch nicht das Ausmaß angenommen haben wie 2010. Im Prinzip versuche ich gegen meine Trägheit anzukämpfen und trotz allem zu meditieren und meine Wohnung aufzuräumen.
Heute ist meine Mutter nach Kroatien geflogen und wird über zwei Wochen sich dort erholen. Sie wirkte in der letzten Zeit nervlich angeschlagen. Irgendwie jammerte ich ihr auch über meine Einsamkeit, aber bringen tut das eigentlich nichts. Meine Mutter sagt immer dasselbe, dass ich mich mehr disziplinieren sollte und mehr machen sollte, genau das was den meisten depressiv veranlagten schwer fällt. Zum Glück fällt es mir noch nicht schwer Häufchen in der Toilette zu hinterlassen. Es soll sogar Depressive geben die nicht mehr scheißen gehen und auch nicht mehr trinken und essen, da sie total lethargisch sind.
Ich will meinen Zustand auch nicht schlimmer reden, als er zur Zeit ist. Gut, ich habe wieder angefangen zu jammern und mir fehlt eine Freundin. Ich drehe mich gedanklich im Kreis und frage mich wie ich es geschafft habe, dass mich kaum einer einlädt oder von mir wissen will. Ich klage wieder einmal die egoistische deutsche Gesellschaft an, die sich um so arme Würstchen wie mich nicht kümmert. Vielleicht sollte ich stattdessen mich selbst anklagen für meine Unfähigkeit mein eigenes Hartz4-Leben zu gestalten. Ich warte auf meine Umschulung die bald beginnen wird und versuche die nächsten Wochen so gut zu überleben wie es geht. Da ich mich selbst nicht genügend disziplinieren kann, brauche ich einen äußeren Rahmen der mein Leben wie ein Korsett stützt. Die Ausbildung ist dieses Korsett. Ansonsten bin ich froh, dass die Rentenversicherung in Berlin meine Ausbildung genehmigt hat. Ohne die Umschulung würde ich garantiert in den Wintermonaten wieder in ein dunkles schwarzes Loch fallen. Noch bin ich nicht in dieses Loch reingefallen, auch wenn ich merke wie brohlich nahe ich am Abgrund stehe. Vielleicht noch drei oder vier Schritte und ich rutsche ab. Aber soweit will ich es diesmal nicht kommen lassen, obwohl ich wieder fleissig gejammert habe. Ich will mich eher in der Rolle des Steh-auf-Männchens sehen, der niemals aufgibt,um ein glückliches oder auch zufriedenes Dasein zu fristen. ;-)
Ich will auch nicht aufgeben in meinen Wunsch eines Tages wahre Freundschaften zu finden und eine Liebe zu finden, die das Leben abrundet. Mein Herz sehnt sich nach Romantik und Essen bei Kerzenschein.
Kontakt: deprifrei @web.de
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deprifrei-leben - 18. Sep, 16:01
Daniel (Gast) - 19. Sep, 21:55
Roman was ich mich Frage ist: Was ist der auslöser für deine Depression ?
Ich meine alle dinge die du hier aufzählst kennt jeder irgendwie blos wenige zieht das runter also soweit das sie sich das nehmen leben wollen.
Und das ist kein scherz sondern eine ernste frage
Ich meine alle dinge die du hier aufzählst kennt jeder irgendwie blos wenige zieht das runter also soweit das sie sich das nehmen leben wollen.
Und das ist kein scherz sondern eine ernste frage
deprifrei-leben - 20. Sep, 17:43
Genetik, beide Elternteile neigen zu Depressionen. Meine Eltern haben sich nicht verstanden und ich musste die Probleme der beiden ausbaden und noch einige andere Dinge.
daisee gell - 20. Sep, 01:20
ich schick dir meinen Lieblingsfilm in einem Link:
(hab ich jz extra für dich gesucht)
Hier siehst du Mein Freund Harvey, bitte schau ihn dir an. Von dem kannst du nichts lernen oder sehr viel, aber vor allem ist er amüsant und von großartigen Humor. Der soll deinen nächsten Sonntag erhellen.
(hab ich jz extra für dich gesucht)
Hier siehst du Mein Freund Harvey, bitte schau ihn dir an. Von dem kannst du nichts lernen oder sehr viel, aber vor allem ist er amüsant und von großartigen Humor. Der soll deinen nächsten Sonntag erhellen.
web4health (Gast) - 20. Sep, 19:50
Positive Psychologie
Wenn Du gut mit Meditation zurecht kommst, könnte auch Achtsamkeit bzw. positive Psychotherapie für dich in Frage kommen. Ich mache sehr gute Erfahrungen mit Imaginationsverfahren und dann Augenbewegungen. Eine Art "Festplattendefragmentierung" im Gehirn (schau mal auf www.emoflex.de). Ist nicht für Jeden was, aber es hilft meinen Patienten erstaunllich gut, wenn die Sorgenmühle rennt bzw. eben das Gehirn zuviel emotionalen Sondermüll wälzen muss.
Und sei doch lieber froh, das du keine Freundin hast das gibt sowieso nur Ärger den man sich sparen kann.