11.September
Heute sieht man auf jeden Fernsehsender, dass vor 7 Jahren die Twin Towers durch Flugzeuge zerstört wurden. Auch ich durfte damals ungläubig vor dem Fernseher unseres Übergangsheims anschauen wie der zweite Turm zusammenfiel.
Seither habe ich dieses Gefühl, dass das Misstrauen gegenüber den Islam größer geworden ist, auch ich kann mich davor nicht völlig freisprechen, auch wenn ich manche meiner Vorurteile durch den Verstand versuche zu korrigieren.
Es bleibt immer dieses mulmige Gefühl in mir, dass jemand aus meiner Stadt ein Terrorist sein könnte und mittlerweile soll es ja auch Fritz und Hans als Terroristen geben.
Kopftücher regen mich immer mehr auf.
Letztens sah ich im Düsseldorfer Hauptbahnhof zwei muslimische Frauen, eine war völlig wie der Tod schwarz beschleiert. Nicht einmal ihre Augen konnte ich sehen.
Persönlich macht mir sowas Angst, Menschen denen man nicht ins Gesicht sehen kann, die wollen sich nicht in die Karten schauen lassen. Sie wollen sich von dieser Gesellschaft distanzieren.
Ich schrie: Geht nach Afghanistan!
Die Frauen waren etwas schockiert, eine fragte "wieso".
Ich hatte nur noch Wut in mir, ich hatte einen schlechten Tag und ich kann diese Art der Vollbeschleierung wie sie in Afghanistan üblich ist, nicht ertragen. Zu einem freien Land wie unseres darf es keine Maskierung geben, noch darf man sie tolerieren.
Kopftücher sind für mich die Grenze der Tolerierung, alles was darüber hinaus geht, darf nicht toleriert werden.
Auch sollte man das Kopftuchtragen in Universitäten und an allen öffentlichen Orten verbieten.
Persönlich habe ich auch das Gefühl, dass einige muslimische Menschen in diesem Land besonders aggressiv sich verhalten und ohne Grund, andere Menschen schlagen.
Seitdem 11. September ist mein Unwohlsein gestiegen. Es gab auch keine Demos von Muslimen, als die Twin-Towers zusammenfielen, sondern weitesgehende Schadenfreude. Auch wurde auf die versuchten Anschläge zur Fussball-WM kaum reagiert, obwohl sie mitten unter uns geschehen sollten.
Trotz allem bin ich nicht gegen den Bau von Moscheen oder gegen Muslime an sich, wo auch einer von ihnen, ein Freund von mir ist.
Ich habe aber den Eindruck, dass das Misstrauen zuwenig abgebaut wird und Hass-Prediger in Moscheen nicht genügend enttarnt werden.
Ich setze den Koran auch nicht mit Hass und Krieg gleich, jede heilige Schrift wie auch die Bibel, kann missgedeutet und missbraucht werden.
Bush begründete den Irakkrieg mit einem göttlichen Auftag, was ich schlimm finde.
Ich war immer gegen diesen Irakkrieg, weil er den Fundamentalismus unter den Muslimen eher beflügelt hat.
Saddam Hussein war zwar ein Gewaltherrscher, aber er hat im Irak nie einen muslimischen Gottesstaat wie der Iran ausgerufen.
Was ist die Lehre nach dem 11. September?
Die Menschen sollten sich nicht hinter Vollbeschleierungen verstecken, sondern den offenen Dialog mit der deutschen Kultur suchen. Natürlich sollten sich die Deutschen auch darum bemühen.
Kontakt: deprifrei@web.de
Seither habe ich dieses Gefühl, dass das Misstrauen gegenüber den Islam größer geworden ist, auch ich kann mich davor nicht völlig freisprechen, auch wenn ich manche meiner Vorurteile durch den Verstand versuche zu korrigieren.
Es bleibt immer dieses mulmige Gefühl in mir, dass jemand aus meiner Stadt ein Terrorist sein könnte und mittlerweile soll es ja auch Fritz und Hans als Terroristen geben.
Kopftücher regen mich immer mehr auf.
Letztens sah ich im Düsseldorfer Hauptbahnhof zwei muslimische Frauen, eine war völlig wie der Tod schwarz beschleiert. Nicht einmal ihre Augen konnte ich sehen.
Persönlich macht mir sowas Angst, Menschen denen man nicht ins Gesicht sehen kann, die wollen sich nicht in die Karten schauen lassen. Sie wollen sich von dieser Gesellschaft distanzieren.
Ich schrie: Geht nach Afghanistan!
Die Frauen waren etwas schockiert, eine fragte "wieso".
Ich hatte nur noch Wut in mir, ich hatte einen schlechten Tag und ich kann diese Art der Vollbeschleierung wie sie in Afghanistan üblich ist, nicht ertragen. Zu einem freien Land wie unseres darf es keine Maskierung geben, noch darf man sie tolerieren.
Kopftücher sind für mich die Grenze der Tolerierung, alles was darüber hinaus geht, darf nicht toleriert werden.
Auch sollte man das Kopftuchtragen in Universitäten und an allen öffentlichen Orten verbieten.
Persönlich habe ich auch das Gefühl, dass einige muslimische Menschen in diesem Land besonders aggressiv sich verhalten und ohne Grund, andere Menschen schlagen.
Seitdem 11. September ist mein Unwohlsein gestiegen. Es gab auch keine Demos von Muslimen, als die Twin-Towers zusammenfielen, sondern weitesgehende Schadenfreude. Auch wurde auf die versuchten Anschläge zur Fussball-WM kaum reagiert, obwohl sie mitten unter uns geschehen sollten.
Trotz allem bin ich nicht gegen den Bau von Moscheen oder gegen Muslime an sich, wo auch einer von ihnen, ein Freund von mir ist.
Ich habe aber den Eindruck, dass das Misstrauen zuwenig abgebaut wird und Hass-Prediger in Moscheen nicht genügend enttarnt werden.
Ich setze den Koran auch nicht mit Hass und Krieg gleich, jede heilige Schrift wie auch die Bibel, kann missgedeutet und missbraucht werden.
Bush begründete den Irakkrieg mit einem göttlichen Auftag, was ich schlimm finde.
Ich war immer gegen diesen Irakkrieg, weil er den Fundamentalismus unter den Muslimen eher beflügelt hat.
Saddam Hussein war zwar ein Gewaltherrscher, aber er hat im Irak nie einen muslimischen Gottesstaat wie der Iran ausgerufen.
Was ist die Lehre nach dem 11. September?
Die Menschen sollten sich nicht hinter Vollbeschleierungen verstecken, sondern den offenen Dialog mit der deutschen Kultur suchen. Natürlich sollten sich die Deutschen auch darum bemühen.
Kontakt: deprifrei@web.de
deprifrei-leben - 11. Sep, 16:55