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31
Okt
2009

Samstag

Heute haben mich zwei Freunde besucht plus ein japanischer Gast. Ich habe meine Seele vom Mobbing freier geredet, immer noch ist in mir so ein Knoten, der nicht platzen will.
Bis Dienstag bin ich krankgeschrieben, aber ich will nicht zurück zum Arbeitsplatz, da ich wieder gemobbt werden könnte.
Meine Freunde rieten mir, falls es gar nicht geht, dass ich zuhause bleibe.
Falls es nur Überwindung kostet, sollte ich dorthin gehen.
Ich habe Angst.
Mein bester Freund hat auch Bekanntschaft mit Mobbing gemacht, da er in der Schule viel gemobbt wurde. Als er später gehört hatte, dass seine früheren Mobber im Leben nichts auf die Beine gestellt hatten, war es für ihn eine Genugtuung.
Bei seinem Job im Call-Center hatte er die Mobber durch seine Ruhe und sein Selbstbewusstsein von ihrem Mobbingweg abgebracht.
Mein japanischer Freund kannte Mobbing, da er wegen seines asiatischen Aussehens in der Schule gehänselt wurde. Kinder können so grausam sein, aber Erwachsene noch mehr!

NRW-Kontakt: deprifrei@web.de
rudolf33a - 1. Nov, 09:06

Mobbing

Das Grausame ist nun mal da.
So wie dein Freund im Call Center durch Ruhe und Gelassenheit die Mobber zum Verstummen brachte..
Was sind die Gründe die zu deinem Mobbing führen - es sind immer 2 Seiten - erstens die andere Seite und zweitens du selbst. So wie ich das gelesen habe sind die die gegen dich sind zu zweit. Schau dir jeden einzeln an, und überlege warum er Angst hat. Mobbing hat immer mit Angst zu tun. Biete ihm falls es dir möglich ist etwas an, lade ihn zum Kaffe ein, komm mit ihm persönlich ins Gespräch. Vieles kommt aus unreflektierten Vorurteilen.
Schau dich selber an. Wahrscheinlich bedingt sich die Ursache deiner Depression. Bleib nicht im Teufelskreis, geh mit Gott heraus. Halte durch. Wichtig ist es auf die Probleme zuzugehen. Ich weiß ich rede mich leicht. Ich weiche auch allzugerne aus, aber dadurch wird es nicht besser. Und Hilfe erfährst du im aufrechten Gebet zu Gott.
L.G.Rudolf.

deprifrei-leben - 2. Nov, 18:20

Sie sind ja nicht nur zu zweit, da gibt es Untergruppenführer und den Mob. Am Ende komme ich auf bis zu acht Täter.
Schaps (Gast) - 2. Nov, 16:46

Wir hatten auch ein Paar potenzielle Mobbingopfer in unserem Jahrgang. Das Entscheidende war bei ihnen aber auch, dass wir, als Außenstehende einiges versucht haben um sie zu integrieren...aber sie wollten nicht wirklich. Sie sind bis jetzt Außenseiter geblieben.

deprifrei-leben - 2. Nov, 18:19

Nur weil sich jemand nicht integrieren lassen will, ist er doch nicht als Freiwild für den Mob freigegeben.
Ich finde jeden Menschen sollte man so lassen wie er ist, so lange er niemanden schadet.
Mobber empfinde ich als bösartige soziale Tumore, die den Angegriffenen drohen aufzufressen.
Da hilft manchmal nur eine Chemotherapie und auch die rafft nicht immer alle Krebszellen dahin.
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