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    <title>Lebe glücklich. Alles über das Leben eines jungen Erwachsenen mit der Depression. Kontakt: deprifrei@web.de. depressionen.de.tl (deprifrei-leben)</title>
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    <title>Lebe glücklich. Alles über das Leben eines jungen Erwachsenen mit der Depression. Kontakt: deprifrei@web.de. depressionen.de.tl</title>
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    <title>Morgen gehts in die Klinik - ich bin nervös und hoffnungsvoll</title>
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    <description>Nur noch wenige Stunden und ich fahre nach Neunkirchen in die Klinik. Ich muss noch einige Klamotten packen, aber meine Mutter hilft mir dabei.&lt;br /&gt;
Netterweise hat mir Frau Ulrike 50 Euro geschenkt, damit ich mir einen Spiegel für die Zugfahrt kaufen kann.&lt;br /&gt;
Sie war lange Zeit die Vermieterin meiner Mutter und jetzt lebt meine Mutter im Haus der Tochter.&lt;br /&gt;
Wie ich erfahren habe, kann man ein Festnetztelefon haben. Auch gibt es eine Möglichkeit ins Internet zu gehen, aber die Stunde kostet astronomische 2,50 Euro. In Wuppertal bezahle ich im Internetcafe nur 1 Euro die Stunde.&lt;br /&gt;
Also ich weiss nicht wie oft ich dann ins Internet gehen werde. Ich will ja meine Geldreserven schonen.&lt;br /&gt;
Ich sollte wie Dagobert mein Geld horten, um irgendwann einen Geldspeicher zu bauen.&lt;br /&gt;
Die Zeit in der Klinik will ich dazu nutzen etwas Geld zu sparen. Die Klinik liegt abgelegen am Wald und da werde ich wohl nicht soviele Möglichkeiten haben, mein Geld heraus zu schmeissen.&lt;br /&gt;
Ich habe was den 6-8 wöchigen Klinikaufenthalt angeht, ein sehr positives Gefühl.&lt;br /&gt;
Auf jeden Fall will ich gesund und deprifrei werden und ein neues glückliches Leben führen.&lt;br /&gt;
Auch hoffe ich, auf viele positive Erfahrungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer will kann mir während der Zeit auch was ins Gästebuch auf &lt;a href=&quot;http://romek.de.tl&quot;&gt;http://romek.de.tl&lt;/a&gt; schreiben.&lt;br /&gt;
Oder hier in dem Blog seinen Senf abgeben.&lt;br /&gt;
Werde dann irgendwann dann wieder vorbeischauen und bin gespannt, was ich dann lesen werde.&lt;br /&gt;
Ich wünsche allen einen schönen und fröhlichen deprifreien Sommer!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Grüße Roman&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontakt: deprifrei@web.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ps. Jetzt noch schnell nach Hause tigern, um keine Minute vom EM-Spiel zu verpassen.</description>
    <dc:creator>deprifrei-leben</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 deprifrei-leben</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-29T18:27:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://deprifrei.twoday.net/stories/5027381/">
    <title>Wie Gartenarbeit erdet</title>
    <link>http://deprifrei.twoday.net/stories/5027381/</link>
    <description>Die vergangenen Tage waren wieder eine Achterbahn meiner Psyche. Wenn ich morgens aufstehe, dann fühle ich mich wie neu geboren und ich habe das Gefühl, dass ich nie an Depressionen gelitten habe. Komischerweise gegen mittags oder nachmittags kippt meine Stimmung um und diese schweren Empfindungen kommen wie ein Tsunami zurück, den man nicht erwartet hat und der mit voller Wucht zuschlägt.&lt;br /&gt;
Dann habe ich wie immer zu nichts Lust und lasse alles vergammeln. Aber auch wenn es mir besser geht, spüre ich immer den Schatten der Krankheit im Nacken.&lt;br /&gt;
Ich spüre, obwohl ich super drauf bin, dass da etwas in mir ist, was nicht hingehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freitag und Samstag habe ich meiner früheren Nachbarin geholfen. Ich pflügte die Wiese um. Sie ist Engländerin und wollte eine neue Wiese machen, da die alte nicht sehr dicht und schön ist.&lt;br /&gt;
Ich sagte scherzhaft, dass sie bestimmt eine englische Wiese machen will. Sie lachte und meinte, dass ein englischer Rasen gewiss 200 Jahre bräuchte. So lange? Nein, dass sagt man so, weil man dafür soviel Geduld braucht, damit der schön wird.&lt;br /&gt;
Ich grub mit einem Gerät die hässliche Wiese um, der aussah wie eine Mistgabel. Schnell war ich ausgepowert. Die Sonne brannte. Der Vermieter schaute vorbei. Er sah Ende 60 aus und er hatte den Charme der spiessigen 50er, wo noch alles anständig ablief.&lt;br /&gt;
Er fragte meine frühere Nachbarin, was sie da treibt und dass sie nicht die arme Wiese schlimmer macht.&lt;br /&gt;
Sie lachte und meinte, dass die Wiese doch schon schlimm aussieht und sie nicht schlimmer werden kann.&lt;br /&gt;
Der Vermieter mit dem Charme der 50er runzelte die Stirn und nuschelte was. Ich meinte, dass ich jetzt eine schöne Blume umgrabe. Der Vermieter verstand die Ironie nicht, aber Frau L. lachte.&lt;br /&gt;
Dann machte er sich vom Acker, die Wiese sah mit der Zeit auch so aus. Nur leider hatte ich kein Arbeitspferd gehabt, der den Pflug zog, sondern ich war das Pferd.&lt;br /&gt;
Ich haute die Gabel immer wieder in den Boden und grub die Wiese um, so dass nur noch die Erde hervorschaute. In unregelmässigen Abständen sah man noch ein wenig grün.&lt;br /&gt;
Um 14 Uhr machte ich Pause. Gegen 14:45 arbeitete ich weiter. Dann kam sie auf die Idee mir einen Rechen zu geben. Der Rechen konnte viel besser die Wiese bearbeiten, weil er nicht so tief ins Erdreich grub und mein Kraftaufwand geringer war. &lt;br /&gt;
Ein bisschen doof, dass sie nicht vorher auf diese Idee kam, obwohl sie in der Gartenarbeit eine jahrzentelange Erfahrung hat. Meine Hände waren mittlerweile aufgescheuert und jedes eindringen mit dem Arbeitsgerät in die Erde tat mir weh.&lt;br /&gt;
Meine Nachbarin hatte fleissig in ihrem Garten gearbeitet, viele Blumen blühen schon sehr schön.&lt;br /&gt;
Sie meinte, dass der Vermieter seine Spione hätte, da er sonst nie so schnell bei der Wiese gewesen wäre.&lt;br /&gt;
Ich meinte, dass er gewiss IM`s (Inoffizieller Mitarbeiter) hat, die in alter Stasimanier über alles berichten würden.&lt;br /&gt;
Sie lachte. &lt;br /&gt;
Die meisten Bewohner im Haus, haben die 60 überschritten und beschweren sich beim Vermieter, wenn Frau L und ihr Mann angeblich die Treppen nicht geputzt haben.&lt;br /&gt;
Sie gehen nicht zu Frau L, um ihre Probleme zu lösen.&lt;br /&gt;
Immerhin liegt die neue Wohnung an einem Naherholungsgebiet für Städter und daher haben sich dort besonders ältere spiessige Zeitgenossen niedergelassen, um nicht an Alzheimer zu erkranken.&lt;br /&gt;
Auch ein Ententeich liegt in der Nähe. Ich hoffe, dass die hübschen Enten nicht im Kochtopf eines chinesischen Restaurants landen, weil in Peking die Olympischen Sommerspiele sind.&lt;br /&gt;
Sie selbst arbeitet in einem Gymnasium als Englisch und Musiklehrerin und freute sich, dass sie als Angestellte die Sommerferien bezahlt bekommt. Da sie auf Zeitvertrag angestellt ist, wurde sie in der Vergangenheit immer in die Arbeitslosigkeit geschickt.&lt;br /&gt;
Was ich an ihr mag, dass auch nach all den deutschen Jahren ihren britischen Humor nicht verloren hat. Auch ihr Akzent ist noch wunderbar erhalten.&lt;br /&gt;
Sie litt auch wie ich an Depris und sie versteht mich und diese Krankheit. Es ist manchmal ganz gut, jemanden zu haben, der das annimmt und es versteht.&lt;br /&gt;
Was auch gut war, dass ich 40 Euro verdient habe, sie meinte, dass sie gehört hätte, das ich Geld bräuchte.&lt;br /&gt;
Allerdings musste ich am nächsten Tag noch mal kommen und frische Erde in die Löcher der Wiese schütten. &lt;br /&gt;
Meine Zeit ist recht knapp, weil ich mich noch auf die Klinik vorbereiten muss.&lt;br /&gt;
Die körperliche Arbeit hat mir gut getan und es enstand mehr Seratonin in meinem Gehirn, der ähnlich wie ein schützender Korallenriff, die Wellen der Depri-Tsunamiwelle brach und so den Schaden geringer hielt.&lt;br /&gt;
Vielleicht sollte ich Gärtner werden.&lt;br /&gt;
Bei der nächsten kürperlichen Arbeit in der Sonne werde ich mir einen Sonnenhut besorgen, da mein Gehirn wie weichgekocht war. Auch hatte ich Kopfschmerzen.&lt;br /&gt;
Natürlich hatte ich auch Nackenschmerzen, aber was solls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://romek.de.tl&quot;&gt;http://romek.de.tl&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontakt: deprifrei@web.de&lt;br /&gt;
MSN: poet-der-nacht@hotmail.de</description>
    <dc:creator>deprifrei-leben</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 deprifrei-leben</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-29T17:40:00Z</dc:date>
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    <title>Wir werden Europameister</title>
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    <description>Ich bin sehr gespannt wie das Spiel heute um 20:45 h zwischen Spanien und Deutschland ausgehen wird. Ich denke im Unterschied zur Türkei, wird Deutschland die Partie viel ernster nehmen. Spanien hat exellente Ballkünstler und ich denke, dass Deutschland knapp gewinnen wird, vielleicht mit 2:1.&lt;br /&gt;
Das spüre ich im Urin.&lt;br /&gt;
Mein Urin irrt sich nie, denn er ist ohne Keime. ;-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
kontakt: deprifrei@web.de</description>
    <dc:creator>deprifrei-leben</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 deprifrei-leben</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-29T17:32:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://deprifrei.twoday.net/stories/5019317/">
    <title>Ein besserer Tag</title>
    <link>http://deprifrei.twoday.net/stories/5019317/</link>
    <description>Heute ging es mir erstaunlich gut. Die Sonne schien. Meine Depris hatten sich wie von selbst aufgelöst.&lt;br /&gt;
In mir kommt so langsam wieder innere Ruhe zurück, vielleicht hilft auch der Gedanke, bald in der Klinik zu sein und etwas gegen seine Krankheit zu unternehmen.&lt;br /&gt;
Der Wichtigste Planziel in meinem Leben ist gesund zu werden. Ohne Gesundheit kann man alles vergessen, man bekommt keinen Job, die Frauensuche gestaltet sich noch schwieriger und viele andere Probleme kommen auf einen zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein bisschen putzte ich, so viel Dreck liegt noch in meiner Wohnung und bis Sonntag muss ich alles fertig machen.&lt;br /&gt;
Meine Mutter meinte, dass sie mich schon ernst nehme mit meiner Krankheit, aber dass ich mich nicht ernst genug nehme, um gesund zu werden.&lt;br /&gt;
Ich sollte mehr darauf achten wie ich mich anziehe, sie ärgerte sich über mein zerknittertes Hemd, dass ich trug.&lt;br /&gt;
Ich sagte ihr, dass ich den einfach in die Ecke geworfen habe, da ich mich nicht gut fühle.&lt;br /&gt;
Sie meinte, dass wenn ich Ordnung schaffen würde, würde es mir besser gehen.&lt;br /&gt;
Wir tranken Kaffee.&lt;br /&gt;
Ihre Stimme klang heiser. &lt;br /&gt;
Sie hatte gestern abend ein wenig getrunken mit den anderen Polinnen, die in das Haus von ihr einzogen.&lt;br /&gt;
Sie sind sehr nett.&lt;br /&gt;
Eine von denen hat auch eine sehr hübsche Tochter.&lt;br /&gt;
Aber ich befürchte, der Sohn von der anderen Bewohnerin im Haus wird sie mir wegschnappen.&lt;br /&gt;
Oder vielleicht sind beide vergeben und ich phantasiere zuviel rum.&lt;br /&gt;
Das Singledasein ist unausgefüllt.&lt;br /&gt;
Wenn eine Dame will, kann sie sich bei mir melden, denn ich bin selten und einzigartig!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://single-aus-nrw-sucht-frau.de.tl&quot;&gt;http://single-aus-nrw-sucht-frau.de.tl&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontakt: deprifrei@web.de</description>
    <dc:creator>deprifrei-leben</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 deprifrei-leben</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-25T17:30:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://deprifrei.twoday.net/stories/5016491/">
    <title>Am Montag fahre ich zu der Klinik nach Neunkirchen. Die Frau am Bahnschalter druckte...</title>
    <link>http://deprifrei.twoday.net/stories/5016491/</link>
    <description>Am Montag fahre ich zu der Klinik nach Neunkirchen. Die Frau am Bahnschalter druckte mir die Verbindungen aus. Wenn ich um 9:13 h losfahre, bin ich gegen 13:53 in Neunkirchen. Das Ticket kostet im Internet 49 Euro, am Schalter 5 Euro mehr.&lt;br /&gt;
Das Seltsame ist nur, wenn man eine Stunde später fahren würde, kostet es nur 44 Euro und eine weitere Stunde später nur 34 Euro die Fahrt zur Klinik.&lt;br /&gt;
Die Bahn hat eine seltsame Kostenkalkulation.&lt;br /&gt;
Da versteh ich nur Bahnhof.&lt;br /&gt;
Bis 14 Uhr muss ich laut Klinik in Neunkirchen sein und werde dort auch abgeholt. Da darf sich ein Hartz4 Empfänger wie ich wie ein First Class Urlauber fühlen. *g*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontakt: deprifrei@web.de&lt;br /&gt;
MSN: poet-der-nach@hotmail.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://depressionen.de.tl&quot;&gt;http://depressionen.de.tl&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>deprifrei-leben</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 deprifrei-leben</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-24T18:39:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://deprifrei.twoday.net/stories/5016354/">
    <title>Jeder Mensch ist es wert ernst genommen zu werden</title>
    <link>http://deprifrei.twoday.net/stories/5016354/</link>
    <description>Einer der Krankheiten dieser Welt besteht darin, dass man den anderen nicht ernst nimmt, dass man über ihn lacht oder bestenfalls die Schultern zuckt oder hinweglächelt.&lt;br /&gt;
Vorallem für Menschen mit psychischen Erkankungen gilt das, aber auch Kinder, Alte Menschen, Behinderte, Ausländer.... werden nicht ernst genommen.&lt;br /&gt;
Ich plädiere dafür, dass man den anderen annimmt, anstatt ihn nicht ernst zu nehmen.&lt;br /&gt;
Ich frage mich immer, warum die Menschen den anderen nicht ernst nehmen.&lt;br /&gt;
Was ist der Grund?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich nicht ernst genommen werde, macht mich das wütend und aggressiv, weil ich mich hilflos fühle.&lt;br /&gt;
Menschen die man nicht ernst oder voll nimmt, die können sagen und machen was sie wollen, das Verhalten des anderen wird sich dadurch kaum ändern.&lt;br /&gt;
Wie kann man dies ändern?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontakt: deprifrei@web.de&lt;br /&gt;
MSN: poet-der-nacht@hotmail.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://romek.de.tl&quot;&gt;http://romek.de.tl&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>deprifrei-leben</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 deprifrei-leben</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-24T17:45:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://deprifrei.twoday.net/stories/5015873/">
    <title>Keine Stunde Null</title>
    <link>http://deprifrei.twoday.net/stories/5015873/</link>
    <description>Wie oft habe ich mir geschworen, dass ich eine Stunde Null in meinem Leben einführe wie dies auch Deutschland nach dem Krieg geschafft hatte. &lt;br /&gt;
Aber mir gelingt dies nicht, ich verharre im gestern, in meinen psychischen Müll, der mich begräbt.&lt;br /&gt;
Wie sehr wünsche ich mir, dass ich einfach - einfach glücklich bin.&lt;br /&gt;
Wie sehr wünsche ich mir, dass ich wieder ein Ziel im Leben habe.&lt;br /&gt;
Beim Wünschen bleibt es, weil mir die Kraft fehlt aus meinen Wünschen Wirklichkeit werden zu lassen.&lt;br /&gt;
Ich werde weiter depressiv bleiben, mir wird am Monatsende das Geld fehlen und ich werde weiter mich bemitleiden, weil es so schön ist und andere können mich kritisieren und niederschreiben.&lt;br /&gt;
Thomas Godoj der Deutschland sucht den Superstar gewann, sagte, dass er kein Plan B hat, falls er die Show nicht gewinnt. Er war arbeitslos und konnte sich auf seine Stimme verlassen, da er sehr gut singt.&lt;br /&gt;
Bei mir fehlt der Plan A und einen Plan B oder C habe ich auch nicht. &lt;br /&gt;
Ich bin planlos, ich habe nichts auf das ich aufbauen könnte und wo ich mir denken könnte, dieses Können will einer und dadurch kann ich mein tägliches Brot verdienen.&lt;br /&gt;
Godoj druckte so schöne T-Shirts mit dem Schriftzug &quot;Kein Plan B&quot;. Ich könnte drucken: Das Planlos A,B,C.&lt;br /&gt;
In Zukunft werden noch hartzige Zeiten auf mich warten.&lt;br /&gt;
Ich freue mich darauf wie ein Penner zu leben, ohne Pläne, denn Pläne hindern nur daran, kaputt zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontakt: deprifrei@web.de&lt;br /&gt;
MSN: poet-der-nacht@hotmail.de</description>
    <dc:creator>deprifrei-leben</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 deprifrei-leben</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-24T14:09:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://deprifrei.twoday.net/stories/5015839/">
    <title>Was würdest du heute anders machen, als früher?&lt;br /&gt;
Und wie ergeht es euch...</title>
    <link>http://deprifrei.twoday.net/stories/5015839/</link>
    <description>Was würdest du heute anders machen, als früher?&lt;br /&gt;
Und wie ergeht es euch mit dieser Frage?&lt;br /&gt;
Ich denke über diese Frage grübeln viele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontakt: deprifrei@web.de&lt;br /&gt;
MSN: poet-der-nacht@hotmail.de</description>
    <dc:creator>deprifrei-leben</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 deprifrei-leben</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-24T14:04:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://deprifrei.twoday.net/stories/5015752/">
    <title>Was ist der Sinn des Lebens?</title>
    <link>http://deprifrei.twoday.net/stories/5015752/</link>
    <description>Das Rosa-Tabletten-Fressen habe ich aufgegeben. Seit heute kommen wieder meine Dunkelheit oder meine Depri-Wolken zurück und ich fühle mich einfach nur scheisse. &lt;br /&gt;
Auch denke ich darüber nach, dass ich mich am liebsten verletzen würde, indem ich mich vor ein fahrendes Fahrzeug werfen würde. Ich habe die Sehnsucht danach mir weh zu tun. Klingt krank, aber ist so. &lt;br /&gt;
Wenn ich äußere Verletzungen haben würde, dann würde meine Mutter und viele andere mir mehr Aufmerksamkeit zuwenden, als wenn ich seelische Schmerzen habe.&lt;br /&gt;
Als ich mir beim runtertragen ihrer Möbel am Finger verletzte und vor Schmerz schrie, kam meine Mutter sofort zu mir runtergerannt und zeigte mir ihr Mitgefühl.&lt;br /&gt;
Bei meinem seelischen Leiden fehlt weitesgehend jegliches Mitgefühl.&lt;br /&gt;
Mit meiner Mutter streite ich mich nur noch. Seit sie immer nur umzieht und die Innenräume des Gebäudes renovieren lässt, ist sie ein Nervenbündel, die jederzeit hochgehen kann.&lt;br /&gt;
Heute schrie sie rum, dass die Fahrkarte mit der Bahn bestimmt 100 oder 200 Euro kosten würde. &lt;br /&gt;
Mir hatte die Kraft gefehlt, das Formular der Rentenversicherung auszufüllen und der Deutschen Bahn zuzuschicken, damit sie mir die Fahrkarte sendet. &lt;br /&gt;
&quot;Bestimmt werden sie dir nicht alle Fahrkosten erstatten!&quot; Ich sagte ihr, dass die Klinik mir zugesichert hat, das die Kosten für die Fahrkarte später trotzdem übernommen werden, auch wenn ich verpasst habe, die Fahrkarte mir zuzuschicken.&lt;br /&gt;
Sie steigert sich dann richtig rein, fängt an zu heulen. Ihre Freundin Verena, die bei der Stadtverwaltung arbeitet, versuchte sie und mich zu beruhigen, aber ohne viel Erfolg.&lt;br /&gt;
Immer mehr steigerte sie sich rein.&lt;br /&gt;
Vorallem muss sie mir das Geld vorstrecken für die Fahrkarte und ihr Konto ist sehr leer.&lt;br /&gt;
Sie geht leider nicht ruhig an Probleme heran wie meine Freunde Baran, Gunnar oder Ismail, sie steigert sich richtig rein.&lt;br /&gt;
Ich sagte ihr, dass ich durch meine Depressionen, es nicht geschafft hatte, die Fahrkarte zu besorgen. Sie meinte, dass ich endlich Verantwortung übernehmen sollte und selber bezahlen sollte.&lt;br /&gt;
Ich schrie, dass sie endlich mal verstehen soll, dass ich unter Depris leide und es mir nicht immer möglich ist, normal zu handeln  wie ein Gesunder.&lt;br /&gt;
Ich sagte ihr, dass sie die ganzen Jahre kein Verständnis gezeigt hatte.&lt;br /&gt;
Manchmal würde ich mir einfach einen Menschen an meiner Seite wünschen, die für mich da ist und mich nicht verurteilt, weil ich mich nicht logisch verhalte.&lt;br /&gt;
Immer unter Druck gesetzt zu werden, normal zu handeln, hat mich nicht gesund gemacht.&lt;br /&gt;
Die Freundin von ihr umarmte mich noch, sagte, dass ich mit dem Hemd gut aussehen würde. Ich meinte zu ihr, dass mich meine Mutter kaum lobt.&lt;br /&gt;
Meine Mutter meinte, dass ich nur meckern würde. Im Prinzip ist mein meckern, nur eine Gegenreaktion auf ihre Meckerei. Ich hasse es, wenn Menschen nur meckern und an einem anderen Menschen mit Leidenschaft alles kritisieren, was der andere falsch macht.&lt;br /&gt;
Seit Tagen will ich einen Artikel über die verfolgten Uiguren und Falung Gong Anhänger in China schreiben, aber mir fehlt die Kraft dazu, mich in das Thema einzuarbeiten und das Material aus dem Internet und von der Gesellschaft für bedrohte Völker in einen vernümftigen Text zu verwandeln.&lt;br /&gt;
Meine Wohnung sieht katastrophal aus, gestern schaffte ich mit Mühe zwei Müllbeutel weg.&lt;br /&gt;
Alle meine Gedanken verwandeln sich in ein negatives Ungeheuer, der mich auffressen will.&lt;br /&gt;
Ich kaue nervös an meinen Nägeln herum.&lt;br /&gt;
Meine Nerven sind kaputt.&lt;br /&gt;
Immer wieder denke ich, dass ich eh nie was schaffen werde und dass ich auch keine feste Freundin bekommen werde.&lt;br /&gt;
Wer will mit so einem Psycho wie mir zusammensein?&lt;br /&gt;
Auch die Sprüche meiner Mutter hallen mir hinterher, dass eine Frau vorallem jemanden haben will, der Geld verdienen kann und der was leistet im Leben.&lt;br /&gt;
Aber was leiste ich?&lt;br /&gt;
Vielleicht besteht meine Leistung darin, dass ich idiotischen Psychiatern und Psychologen ein Auskommen sichere.&lt;br /&gt;
Vielleicht besteht meine Leistung darin, dass Mitarbeiter mein soziales Hart4 Dasein verwalten und durch mich einige Verwaltungsjobs erhalten bleiben.&lt;br /&gt;
Leider haben die meisten dieser Mitarbeiter in der ARGE keinen Respekt vor Menschen, die soziale Leistungen vom Staat bekommen.&lt;br /&gt;
Im Prinzip seit Jahren drehen sich meine Probleme im Kreis und ich finde keinen Ausweg, aus dieser Scheisse.&lt;br /&gt;
Ich denke, der Einzige Sinn im Leben besteht darin, dass man glücklich ist und dieser welt und seinen Mitmenschen Nutzen bringt.&lt;br /&gt;
Aber worin besteht mein Nutzen?&lt;br /&gt;
Was ist der Sinn meiner Depriexistenz?&lt;br /&gt;
Und wie oft werde ich gefragt, was ich beruflich mache und wie oft antworte ich, dass ich im Moment leider nichts mache.&lt;br /&gt;
Ich will mich immer rechtfertigen, sagen, dass ich unter Schweremut leide, aber diese Worte sage ich nie.&lt;br /&gt;
Zu sehr empfinde ich diese Krankheit als eine Stigmation, als eine Ausrede, nichts tun zu wollen.&lt;br /&gt;
Aber wer versteht schon Depressionen?&lt;br /&gt;
Wer will diese Krankheit und kann sie begreifen?&lt;br /&gt;
Worin besteht der Sinn dieser Krankheit?&lt;br /&gt;
Wer eine Welt ohne Depressionen nicht erstrebenswerter?&lt;br /&gt;
Oder wäre eine Welt ohne seelisches Leiden nicht viel oberflächiger und flacher?&lt;br /&gt;
Und was nutzen mir all diese Erkenntnisse, dass z. B. besonders Künstler wie ich unter Depris leiden?&lt;br /&gt;
Sind die Depris dann sowas wie ein &quot;von Adelstitel&quot;, den ich dann stolz vor mir hertragen kann, da sie nicht jeder in diesem Leben bekommt?&lt;br /&gt;
Oder wäre es nicht schöner ein ganz normales langweiliges Spiesserleben zu führen, der aus Haus, Job und Frau und Kinder bestehen würde?&lt;br /&gt;
Und viel Anerkennung.&lt;br /&gt;
Als Depressiver bleibt diese Anerkennung im allgemeinen verwehrt, außer man schafft wie der genial verrückte van Gogh Kunstwerke für die Ewigkeit.&lt;br /&gt;
Nur das Dumme ist, die meisten Künstler bekommen die Anerkennung nach dem Tod.&lt;br /&gt;
Muss man sterben, um Anerkennung zu bekommen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontakt: deprifrei@web.de&lt;br /&gt;
MSN: poet-der-nacht@hotmail.de</description>
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    <dc:date>2008-06-24T13:13:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://deprifrei.twoday.net/stories/5013284/">
    <title>Hoffnung</title>
    <link>http://deprifrei.twoday.net/stories/5013284/</link>
    <description>Heute in einer Woche um 14 Uhr bin ich in der Klinik. &lt;br /&gt;
Ich freue mich auf neue Eindrücke, auf neue Bekanntschaften, vielleicht neuen Freundschaften und einer Zeit, in der ich gesund werden kann.&lt;br /&gt;
Und vorallem, wo ich etwas Distanz zu meinem alten Leben finde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontakt: deprifrei@web.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://romek.de.tl&quot;&gt;http://romek.de.tl&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
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    <dc:date>2008-06-23T13:45:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://deprifrei.twoday.net/stories/5013132/">
    <title>Wie man als Erwachsener wie ein kleines Kind behandelt wird</title>
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    <description>Heute hat mich meine Mutter wieder sehr stark aufgeregt, obwohl es mir seit gestern wieder wunderbar ging. Auch hatte ich wunderbar fest geschlafen, da mir die körperliche Müdigkeit jeder Chance raubte, über mein jammervolles Dasein zu grübeln.&lt;br /&gt;
Heute ging ich gegen 11:30 h zu ihr. Sie war in ihrer Wohnung. Seit Tagen trage ich eine Hose, die immer abrutscht. Meine Mutter hat mir immer noch keine frischen Hosen gegeben.&lt;br /&gt;
Ich sollte was tragen. Ich sagte ihr, dass mir die Hose unangenehm ist, da sie rutscht. Sie meinte, dass es doch nicht schlimm sei, wäre doch keiner da, der das sieht.&lt;br /&gt;
Ich regte mich auf. Meine Mutter wurde lauter. Ich wurde lauter und verlangte eine neue Hose. Sie sagte mir, dass diese Hosen für mein Klinikaufenthalt wären.&lt;br /&gt;
Ich schrie. Sie schrie. Ich trat mit dem Bein gegen Gegenstände. Meine Aggressionen stiegen immer mehr. Sie drohte.&lt;br /&gt;
Ich ging.&lt;br /&gt;
Später sagte ich ihr, dass mir diese Kleinkindbehandlung auf dem Wecker geht. Immer muss ich um alles betteln.&lt;br /&gt;
Sie meinte, dass ich meine Wäsche ja im Waschsalon waschen könnte. Aber ich habe kein Geld Mama. Sie quittierte meine Aussage mit einem Schulterzucken.&lt;br /&gt;
Ich habe nur noch etwa 10 Euro für diesen Monat.&lt;br /&gt;
Ich hasse es, ohne Geld zu sein.&lt;br /&gt;
Und vorallem diese Abhängigkeit hasse ich z. B. muss ich dann fragen, ob ich die Hosen anziehen kann, die sie für mich gebügelt hat.&lt;br /&gt;
Persönlich finde ich das unverschämt, da ich 30 bin.&lt;br /&gt;
Wenn man sich gegenseitig unterstützen soll z. B., dass ich ihr beim Umzug helfe, dann soll sie mich auch mit einem dementsprechenden Respekt behandeln.&lt;br /&gt;
Diese Respektlosigkeit macht mich krank.&lt;br /&gt;
Und sie merkt nicht wie sehr sie mir mit ihrer Art und ihren Worten Schmerzen zufügt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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  <item rdf:about="http://deprifrei.twoday.net/stories/5012901/">
    <title>Wie körperliche Arbeit hilft, Depressionen zu überwinden.</title>
    <link>http://deprifrei.twoday.net/stories/5012901/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://romek.de.tl&quot;&gt;http://romek.de.tl&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vergangenen Tage habe ich mich sehr viel körperlich betätigt, weil meine Mutter in den letzten Atemzügen ihres Umzugs steckt.&lt;br /&gt;
Sie zieht von der 2. Etage in die Paterre um. Außerdem musste man eine Menge renovieren. Wenn ich meine Freunde davon erzähle, staunen sie immer wieder wie lange diese umzieherei dauert.&lt;br /&gt;
Samstag kam der Klempner. Als das neue Klo stand, wollte sie den ausprobieren und betätigte die Wasserspülung. Der Klepmner war im Keller und hatte sich an den Rohren des Klos rangemacht. Wie er später erzählte, konnte er dem Wasser gerade ausweichen. Wie gut, dass keiner dort sein Geschäft verrichtet hatte. ;-)&lt;br /&gt;
Wo die Dusche sein soll, ist immer noch eine klaffende Lücke, nur gefliest ist das Bad schon.&lt;br /&gt;
Auch alle Möbel stehen schon. Meine Mutter hatte sich über die Hilfe meines türkischen Freundes Barans sehr gefreut am Samstag. Er trug mit mir die schweren Möbel und andere Gegenstände herunter. &lt;br /&gt;
Sie empfand ihn als sehr angenehm. Was ich an Baran schätze, ist seine unkomplitzierte Art. &lt;br /&gt;
Nachmittags hatten wir noch mit den anderen Helfern was gegessen. Meine Mutter hatte ein Buffet vorbereitet. Auch ihre beiden Freundinnen aus Polen waren dabei, die ihr auch beim Umzug sehr geholfen haben. Jola ist sehr lustig und man kann mit ihr viel besser kuscheln, als mit meiner Mutter. &lt;br /&gt;
Anka,sah sehr müde aus. Sie macht in Polen einen Job als stellvertretende Oberbürgermeisterin einer Kleinstadt und dieser Job laugt sie aus.&lt;br /&gt;
Sie sprechen leider fast nur polnisch und meine Mutter muss immer übersetzen, was sie manchmal anstrengt.&lt;br /&gt;
Abends fuhren die beiden Freundinnen wieder nach Hause.&lt;br /&gt;
Was mir an den Freundschaften meiner Mutter immer gefallen hat, dass sie darauf ausgerichtet sind, dass der andere sich Gedanken macht, was für Bedürfnisse der Freund hat. Und nach diesen Bedürfnissen versucht der Freund dem anderen zu helfen.&lt;br /&gt;
Auch was mir an Baran gefällt, dass er sich Gedanken macht, was für Bedürfnisse ich habe. Man fühlt sich nicht alleingelassen bei ihm. Viele meiner Freundschaften in der Vergangenheit hatten eine oberflächliche Natur wie z. B. bei Nadine, die sich selten Gedanken machte, was ich brauche.&lt;br /&gt;
Sie hat sich auch wunderbar zurückgezogen, als ich ihr erzählte, dass ich meine Ausbildung verloren habe und mir ihre meckrige Art zu Weihnachten nicht gefallen hat, als ich ihr alles gute für Heiligabend wünschte.&lt;br /&gt;
Sonntag half ich meiner Mutter auch beim Umzug. Sie war in der letzten Zeit bemühter, nicht mehr soviel an mir rumzumeckern. Ich kam mir respektierter vor. Ich hasse es, wenn Menschen den anderen nur kritisieren, was er alles falsch macht. Mein Selbstwertgefühl erleidet dabei immer Schiffbruch.&lt;br /&gt;
Nachmittags rief mich Baran an, da er auch umzieht. Er kam mit seiner WG-Bewohnerin nicht zurecht. Sie forderte immer mehr für die Wohnung, obwohl sie vorher diese Summe ausgemacht hatten. Nach 3 Monaten WG Leben wollte Baran ausziehen und ich fuhr mit der Schwebebahn zu ihm und packte die ganzen Sachen in seinen Wagen. Auch eine Freundin von ihm half mit. Wir mussten bis ganz nach oben laufen und die Schweissperlen rannen mir nur so runter, bei diesem schwülheissen Wetter.&lt;br /&gt;
Wir trugen seine Möbel, seine Stühle, sein Bett usw von der Obergeschosswohnung nach unten.&lt;br /&gt;
2 mal mussten wir fahren, da er doch sehr viel Zeug in seiner 11 Quadratmeterzimmerchen liegen hatte.&lt;br /&gt;
Auch ein Fahrrad und ein Trockner mussten in den Kombi eingepackt werden.&lt;br /&gt;
Seine neue 2er WG gefällt mir ausserordentlich gut. Er lebt in der letzten Etage, die über eine steile Treppe erreichbar ist. Er hat eine sehr schöne kleine Küche, auch ein schöner Fernsehraum ist vorhanden. Ausserdem gibt es auch eine Waschmaschine und sein Zimmer ist fast doppelt so groß wie in seiner vorherigen WG.&lt;br /&gt;
Das Gebäude ist eine kleine Villa aus dem ausgehenden 19. Jahrhundert. Die Einzige Villa weit und breit. Sonst stehen viele neue Gebäude oder Altbau in der Umbgebung.&lt;br /&gt;
Beim schleppen der Möbel rannen mir und den anderen nur die Schweissperlen herunter, weil die Treppen recht steil waren.&lt;br /&gt;
Ab und an tranken wir ein Bier.&lt;br /&gt;
Gegen 21 Uhr waren wir fertig und aßen was gemeinsam, Baran spendierte alles.&lt;br /&gt;
Seine Freundin ist 36 und hat eine ruhige angenehme Art. Sie erzählte mir auch, dass sie einige Freundinnen hätte, die unter Depris oder anderen psychischen Krankheiten litten. Eine Freundin von ihr, wäre durch Körperarbeit aus der Depression rausgekommen. Einer anderen hätte die Tagesklinik sehr gut getan und die Verbindung aus Musik- und Maltherapie hätte ihr gutgetan.&lt;br /&gt;
In den vergangenen Jahren habe ich versucht immer aus meiner psychischen Krankheit weitesgehend selbst rauszukommen, was mir nicht wirklich dauerhaft gelang. Mein einer Psychiater verteufelte die Tageskliniken und die Psychatrie und nannte diese die Hospitalisierung der Patienten.&lt;br /&gt;
Aber es reicht auch nicht dauerhaft aus, dass man Medikamente schluckt oder das man alleine mit sich selbst zuhause hockt, da man es nicht fertig bringt zu arbeiten.&lt;br /&gt;
Mein Psychiater meinte immer, dass ich ja selbst für mich verantwortlich bin und dass ich selbst aufstehen sollte. &lt;br /&gt;
Aber wenn ich drüber nachdenke, hat er nicht begriffen wie diese Krankheit mich selbst bewegungslos machte und dass ich nicht die Kraft hatte, all seinen guten Sprüchen zu folgen.&lt;br /&gt;
Ich glaube, dass ein psychisch Kranker wie ich z. B. auch Unterstützung durch andere Menschen braucht und das dieses alleine rumwurschteln, nicht immer weiter hilft.&lt;br /&gt;
Wenn jemand eine psychosomatische Klinik so wie ich in Anspruch nehmen will, zeigt dass doch eher, dass man seine Krankheit überwinden will. Aber leider hat dieser Psychiater, im Gegensatz zu meinen Psychologen eine Klinik als Ausrede missverstanden. Er versteht wohl die Sache so, dass ein Patient der in die Klinik geht wie ich, dass alles nur tut, um vor der Wirklichkeit zu flüchten!&lt;br /&gt;
Persönlich hat mir die Einstellung meines Psychiaters nicht gut getan, da ich jemanden gebraucht hätte, der mir eher Mut gemacht hätte, auch andere Wege zu gehen!&lt;br /&gt;
Diese Krankheit hat die Kapazitäten meiner Mutter überfordert. Sie durchdringt alles, sie zerstört nicht nur mich, sie zerstört auch die soziale Umgebung des Kranken.&lt;br /&gt;
Nach meiner Auffassung braucht ein Mensch wie ich nicht nur tolle Sprüche, sondern auch Verständnis für die Krankheit und nicht nur als Lösungsansatz Medikamente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Schufterei in den vergangenen Tage hat mir mehr geholfen, als die Medis, die ich die vergangen 10 Tagen schluckte.&lt;br /&gt;
Mein Kopf ist wieder klar und frei.&lt;br /&gt;
Ich sollte mir einen körperlichen Job suchen wie Gärtner. Am besten in der Richtung eine Ausbildung machen, um meine Krankeit zu überwinden.&lt;br /&gt;
Auch das Gefühl von gebraucht werden hilft diese Krankheit zu überwinden.&lt;br /&gt;
Oft hatte ich das Gefühl  in den vergangenen Jahren gehabt, dass mein Leben nutzlos ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontakt: deprifrei@eb.de</description>
    <dc:creator>deprifrei-leben</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 deprifrei-leben</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-23T11:20:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://deprifrei.twoday.net/stories/5009110/">
    <title>Mein letzter Tag bei der Maßnahme:</title>
    <link>http://deprifrei.twoday.net/stories/5009110/</link>
    <description>Gestern war der letzte Tag meiner Maßnahme. Wir hatten gefrühstückt, über Gott und die Welt geredet. Leider kam Miss Hartz4 nicht, eine hübsche Ukrainerin, die um die 32 ist. Auch Lars kam nicht, der soviel Ahnung über Politik hat und der behauptete, dass die Zwillingstürme nicht alleine durch die Flugzeuge zusammenbrachen, sondern gesprengt wurden sind. Wie jeder weiss sind seit dem 11. September 2001 zwei Kriege ausgebrochen, einmal in Afghanistan und im Irak. Er meinte, dass die Zwillingstürme nur durch eine Sprengung so gerade einstürzen konnten und der Kerosin der Flugzeuge und die Hitze die dadurch entsteht, nie ausgereicht hätten, die Stahlträger zum schmelzen zu bringen. Schade, jetzt kann ich mit ihm über solche Verschwörungsideen, nicht mehr diskutieren.&lt;br /&gt;
In meinem Kurs haben sich noch zwei junge Leute gefunden, obwohl sie vergeben waren. Der Pole in meinem Kurs wird Vater. Er hatte immer so lustige Augen und man konnte mit ihm gut lachen.&lt;br /&gt;
Auch den Türken Jingis werde ich vermissen.&lt;br /&gt;
Auch Andrea wird nicht mehr da sein. Sie wird weiter nach einer Stelle als Gärtnerin suchen.&lt;br /&gt;
Der Italiener wird weiter meckern und für sich auf dem Arbeitsmarkt keine Chance sehen.&lt;br /&gt;
Der Schwarze aus Nigeria, der in Biafra aufwuchs, wird weiter schlechtes Deutsch sprechen.&lt;br /&gt;
An ihm mochte ich sein Lachen.&lt;br /&gt;
Zum Schluss sollten wir anonym die positiven und negativen Eigenschaften der Teilnehmer aufschreiben.&lt;br /&gt;
Ich bekam am Ende 5 Zettel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das schrieben sie über mich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Tolerant, selbstbewusst, lässig. &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
(Selbstbewusst bin ich nicht, vielleicht wenn ich gute Laune habe, dann erscheine ich so.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Negativ: &lt;b&gt;Ein bisschen pessimistitsch.&lt;/b&gt; (Stimmt voll und ganz.)&lt;br /&gt;
Positiv:&lt;b&gt; trotzdem humorvoll, politisch interessiert, frauenfreundlich eingestellt.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Positiv: &lt;b&gt;gute Gespräche führen, umgänglich, ab und an lustig&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Negativ: &lt;b&gt;unpünktlich &lt;/b&gt; (War ich leider.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Sehr still, humorvoll, weiß manchmal nicht wo er aufhören muss, unpassende Kommentare&lt;/b&gt; (Hab manchmal doofe Sprüche auf Lager hihi)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Positiv: &lt;b&gt;Humorvoll, Ehrlichkeit,Kontaktfreundlich, Teambereitschaft&lt;/b&gt;.&lt;br /&gt;
Negativ:&lt;b&gt;Etwas unpünktlich.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Joaah, so das waren alle Kommentare. So schlecht waren die ja nicht. Das Seltsame ist, dass ich mich viel negativer fühle, als ich vielleicht auf andere wirke. Oder ich nicht das Selbstvertrauen habe, was ich haben sollte.&lt;br /&gt;
So ist das mit der Selbst- und Fremdwahrnehmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kennt doch sicher jeder. Oder?&lt;br /&gt;
romek.de.tl&lt;br /&gt;
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    <title>Wie Meditation bei Depressionen hilft:</title>
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    <description>Interessanter Artikel wie Meditation sich auf die Gesundheit auswirkt und sogar Depressionen verschwinden lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://allmystery.de/artikel/meditation_geist.shtml&quot;&gt;http://allmystery.de/artikel/meditation_geist.shtml&lt;/a&gt;</description>
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    <title>Hattest du eine Freundin?</title>
    <link>http://deprifrei.twoday.net/stories/5005395/</link>
    <description>Gerade habe ich bei Lovehunter gelesen, dass sein Achillesnerv getroffen wird, wenn er gefragt wird, ob er eine Freundin hat.&lt;br /&gt;
Mich fragt man schon mal, ob ich je eine Freundin hatte. Und ich antworte fast immer &quot;Na klar, ich hatte schon mehrere&quot;. Ich lüge und mir ist diese Notlüge unangenehm, obwohl nicht jeder Depp wissen muss, dass ich nie eine feste Freundin hatte.&lt;br /&gt;
Mir ist diese Frage echt peinlich und mittlerweile bin ich so ein professioneller Lügner geworden, dass ich selten bei dieser Frage rot anlaufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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    <dc:date>2008-06-19T17:49:00Z</dc:date>
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